Im Garten kommen kleine Gladiolensorten besser zur Geltung
Checkliste

Gladiolen zum Blickfang machen - Checkliste

Autor:
Redaktion

Gladiolen sind schwer zu pflegende Gartenblumen. Für schöne Blumenbeete sind Wildformen und kleine Sorten besser geeignet, als die großblumigen Arten.

Auswahl der Gladiolen und des Standorts

Die aus Afrika stammenden Gladiolen sind frostempfindlich, lediglich einige Wildformen können über Winter im Beet verbleiben. Die für Vasen besonders beliebten großblumigen Sorten bedürfen im Garten besonderer Stützen und wirken daher in Beeten wenig dekorativ. Aus diesem Grund sollten Wildformen wie Gladiolus communis oder Butterfly-Hybriden ausgewählt werden. Die Beete müssen sorgfältig vorbereitet werden.

  • Sonnigen Platz für die spätere Auspflanzung auswählen.
  • Die Bodenbeschaffenheit prüfen, inklusive Bestimmung des pH-Wertes.
  • Bei sauren Böden 60 bis 120 Gramm Kalk je Quadratmeter untermengen.
  • Bei stauender Nässe oder schweren Böden, Sand untermengen. Beet etwa 15 Zentimeter über dem normalen Level aufschütten.
  • Volldünger, reifen Kompost oder Rosendünger in das zukünftige Gladiolenbeet einarbeiten.

Die Blumen pflanzen und pflegen

Nun ist es bald soweit, die Gladiolen können im späten Frühjahr, Wildformen im Oktober ausgepflanzt werden. Wichtig: Nur wenn die Zwiebeln ausreichend tief eingesetzt werden, stehen die Pflanzen später aufrecht.

  • Die Gladiolenzwiebeln für zwei Stunden in eine Spritzbrühe gegen Insektenbefall einlegen, um Tripsen vorzubeugen.
  • Pflanzlöcher für die Blumenzwiebeln markieren, bei den empfohlen Arten einen Abstand von 10 Zentimetern einhalten.
  • Löcher etwa acht Zentimeter tief ausheben und je Loch eine Zwiebel einsetzen.
  • Zwiebeln mit Erde bedecken und gut andrücken.
  • Grobmaschiges Netz etwa eine Handbreit über dem Boden aufspannen, damit die Pflanzen gerade wachsen.

Die Zwiebeln richtig überwintern

Die Wildformen sind bedingt winterhart. Es genügt, das Beet im Herbst dick mit Laub zu bedecken. Bei großblumigen Arten oder den Butterfly-Hybriden muss anders vorgegangen werden.

  • Die Zwiebeln mit dem verbliebenen Laub vor dem ersten Frost ausgraben.
  • Laub fünf Zentimeter über der Zwiebel abschneiden.
  • Die Gladiolenzwiebel auf Fäulnis und Schädlingsbefall untersuchen, befallene Teile entfernen.
  • Papiertüten mit dem Sortennamen oder der Farben der Blüten beschriften. So ist es im Frühjahr leicht, die Zwiebeln den Sorten zuzuordnen.
  • Die Zwiebeln mit Insektizidpuder bestäuben und in den Tüten trocken bei 5° C bis 10° C über Winter lagern.
  • Im Frühjahr die Brutzwiebeln entfernen und in einem anderen Beet im Abstand von fünf Zentimetern auspflanzen.
  • Nur die Hauptknolle wieder in ein vorbereitetes Beet setzen und zur Blüte bringen.

Jahr für Jahr schöne Gladiolen im Garten

Die Ableger aus den Brutzwiebeln werden erst im Folgejahr schöne und große Blüten zeigen. Im ersten Jahr sammeln Sie nur Kraft. Ab dem zweiten Jahr können diese Zwiebeln für weitere Beete verwendet werden oder schwächelnde Mutterpflanzen ersetzen.

Tags: GartenplanungSchädlingsbekämpfung
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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