Ab 1. September 2018 tritt der letzte Schritt der EU-weiten ÖkoDesign-Richtlinie in Kraft
Ratgeber

Glühlampenverbot: Letzte Stufe EU-Verordnung 2009/244/EG

Autor:
Redaktion

Die ÖkoDesign-Richtlinie nimmt seit 2009 Geräte mit hohem Energieverbrauch vom Markt. Am 1. September 2018 tritt die letzte Stufe in Kraft.

Viele Verbraucher haben schon einmal vom Glühlampenverbot gehört, das im Herbst 2009 in die Tat umgesetzt wurde. Dass die letzte Stufe dieses Verbots am 1. September 2018 in Kraft tritt, dürfte den wenigsten bekannt sein.

Das Verbot geht auf eine Initiative der EU zur Senkung des Energieverbrauchs zurück. Durch die EU-Richtlinie, auch als ÖkoDesign-Richtlinie bekannt, soll der Energieverbrauch von Elektrogeräten schrittweise reduziert werden, indem ineffiziente Geräte und Leuchten vom Markt genommen werden. Durch diese Maßnahme soll der Energieverbrauch gesenkt und der damit verbundene CO2-Ausstoß reduziert werden.

Energieeffizienzklasse A schont auf lange Sicht den Geldbeutel

Die EU-Verordnung 2009/244/EG schont die Umwelt sowie Energie und damit auch Geld für den Verbraucher. Im Rahmen der Verordnung wurde beschlossen, dass nur noch Produkte mit der Energieeffizienzklasse A als energiesparend bezeichnet werden dürfen. Die Maßnahme legt auch fest, dass auf der Verpackung der Produkte Informationen über Wattleistung, Lichtleistung, Lebensdauer, Lichtfarbe und anderes angegeben sein müssen.

Die Anschaffung der Produkte ist zwar teurer, die Glühlampen amortisieren sich aber in den meisten Fällen schon nach rund einem Jahr mit deutlich geringeren Energiekosten.

Welche Glühlampen sind vom Verbot betroffen?

Das Verbot umfasst vor allem die weitverbreiteten klassischen Halogenglühlampen mit E27-oder E14-Sockel, die rundum Licht abgeben (ungebündelt). Auch einige ungerichtete Halogenlampen mit Stecksockel vom Typ G4 oder GY6.35 sind betroffen.

Im Jahre 2015 wurde das gesamte Verfahren um das Glühlampenverbot noch einmal auf den Prüfstand gestellt und die bisherigen Verfahren ausgewertet. Dabei gab es die zentrale Änderung der Verschiebung der Stufe 6 der Verordnung 244/2009 zu Lampen mit ungebündeltem Licht auf den 1. September 2018.

Ursprünglich war diese Stufe bereits für 2016 angesetzt. In 2016 gab es jedoch für einige Leuchtmittel, die von diesem Verbot betroffen gewesen wären, noch keinen adäquaten Ersatz. Der 1. September 2018 ist die letzte Stufe des Glühlampenverbots.

Gibt es Ausnahmen der EU-Verordnung?

Ab September dürfen die Leuchten in Deutschland und EU weit nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Restbestände dürfen die Händler weiterverkaufen.  

Es sind alle Halogen- und Glühlampen betroffen, deren Effizienz schlechter als Klasse B ausfällt. Ausgenommen sind Leuchten mit R7s- oder G9-Sockel, diese sind auch noch mit der Energieeffizienzklasse C zulässig. Speziallampen sind ebenfalls davon ausgenommen, diese erhalten eine CE-Kennzeichnung.

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