Ist das biologische Gleichgewicht im Teich intakt, kommt es nicht zu einer vermehrten Algenbildung
Checkliste

Grünalgen entfernen - Checkliste

Autor:
Redaktion

Grünalgen sind nicht bedrohlich, können aber zur Plage werden und die Wasserqualtität beeinträchtigen. Entfernen kann man sie einfach mit der Hand.

Grünalgen aus Aquarien entfernen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Grünalgen wie die Fadenalgen und Schwebealgen in Aquarien vorkommen. Auch wenn sie als nicht bedrohlich gelten, sollten sie nicht unterschätzt werden. Insbesondere dann nicht, wenn sie sich stark vermehren. Denn dies kann ein Anzeichen dafür sein, dass das biologische Gleichgewicht im Aquarium oder Gartenteich nicht mehr intakt ist. Es empfiehlt sich, die Vermehrungsintensität beständig zu beobachten und gegebenenfalls einzuschreiten, um eine Algenplage zu verhindern.

  • Treten Fadenalgen nur selten auf, muss man sie nicht zwingend entfernen.
  • Gegebenenfalls werden diese Art Grünalgen einfach manuell aus dem Wasser gefischt.
  • Das Auftreten von Fadenalgen ist ein Grund dafür, die Wasserqualität im Aquarium zu überprüfen.
  • Zu hohe Phosphat- und Nitratwerte begünstigen die Verbreitung von Grünalgen und sind daher ein Warnzeichen.
  • In diesem Zusammenhang die Wasserpflege überdenken.
  • Unzureichender Wasserwechsel und zu reichhaltige Fütterung könnten die Ursache sein.
  • Auch eine schlechte Bepflanzung kann dafür verantwortlich sein, dass sich Grünalgen vermehrt durchsetzen können.
  • Gegebenfalls CO2 zuführen.
  • Aquarium nicht zu sonnig platzieren - auch direktes Sonnenlicht begünstigt die Algenbildung.
  • Beleuchtungsperioden sollten nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein.
  • Garnelen in das Becken setzen, sie fressen gerne Algen und unterstützen somit das biologische Gleichgewicht.
  • Auch viele Schnecken und Fische gehören zu den algenfressenden Aquarientieren.
  • Auf Chemie zur Entfernung von Algen möglichst verzichten.

Vermehrte Algenbildung im Gartenteich verhindern

Auch in Gartenteichen kommen Algen vor. Bei normaler Nährstoffkonzentration leben sie in Einklang mit den anderen Wassertieren- und Pflanzen, sodass es keinen Grund zur Besorgnis gibt. Anders verhält es sich jedoch, wenn der Phosphorgehalt im Wasser steigt, denn das begünstigt die Lebensbedingungen der Algen. Fischkot, starke Regenfälle, Rasendünger und Laub sind mögliche Ursachen dafür.

  • Damit das Teichwasser klar bleibt, alle Phosphorquellen ausschalten.
  • Als Teicherde nährstoffarmen Sand verwenden.
  • Phosphatarmes Grundwasser eignet sich am besten als Teichwasser.
  • Ablagerungen mit einem Teichschlammsauger entfernen.
  • Schwimmende Blätter, Blütenstaub und andere Fremdkörper an der Teichoberfläche regelmäßig abkechern.
  • Schwimmskimmer saugen die Oberfläche automatisch ab.
  • Ein gutes Filtersystem entfernt Algen und überschüssige Nährstoffe zuverlässig aus dem Teich.
  • Die Muschelblume ist eine schwimmende Teichpflanze, die das Algenwachstum auf natürliche Weise einschränkt.

Am besten fischt man Algen regelmäßig mit der Hand aus dem Gartenteich oder Aquarium. Bei vermehrtem Algenwachstum sollte das Wasser allerdings analysiert werden, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Mit den entsprechenden Gegenmaßnahmen bekommt man die Wasserqualität schnell wieder in den Griff. Am besten achtet man beständig auf den Erhalt des biologischen Gleichgewichts.

Tags: GartenteichAlgen
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