Der Haselnussstrauch sieht hübsch aus und bringt leckere Früchte hervor
Ratgeber

Haselnuss pflanzen - Wissenswertes

Autor:
Redaktion

Ein Haselnussstrauch gehört zu den beliebten Pflanzen. Das Gehölz gedeiht mit wenig Pflege und bringt leckere Früchte hervor.

Der Haselnussstrauch (corylus avellana) verschönert den Garten

Die Pflanze aus der Familie der Birkengewächse erreicht bei einfacher Pflege eine Höhe und Breite von mindestens fünf Metern. Mit dem mehrstämmigen Wuchs, großen Blättern und hübschen Blüten, bereichert der Haselnussstrauch jeden Garten. Doch der beste Grund für seine Kultivierung sind die schmackhaften und vielseitig verwendbaren Früchte. Von deren gesunden Nährstoffen profitieren Mensch und Tier gleichermaßen.

Damit nach dem Pflanzen vom Hasel bald eine ertragreiche Ernte folgt, sind einige Pflegemaßnahmen zu beachten. Ratsam ist die Entscheidung für einen Setzling aus dem Gartenhandel, um einen Selbstfruchter zu bekommen. Für eine wirklich große Nussausbeute mit großen Exemplaren, sind in der direkten Nähe mindestens zwei weitere Sträucher aus unterschiedlichen Sorten zu pflanzen.

Den Strauch pflanzen

Die beste Zeit, um einen Haselnussstrauch erfolgreich zu pflanzen, ist noch vor dem ersten Frost im Herbst oder nach dem Frost im Frühjahr. Der geeignete Standort ist groß genug, damit sich der Strauch ungehemmt entfalten kann ohne andere Gewächse zu überwuchern.

Am wohlsten fühlt sich das Gehölz an einem mäßig halbschattigen und windgeschützten Platz, mit einem humusreichen und durchlässigen Boden. Ist das Pflanzloch ausgehoben, kommt etwas Kompost hinein. Anschließend benötigt der Setzling reichlich Wasser ohne Staunässe zu erzeugen.

Der Haselnussstrauch zählt zu den robusten Gewächsen, dennoch benötigt das junge Pflänzchen Schutz vor großer Kälte. Es genügt die Aufhäufung von Laub um die Basis.

Den Hasel schneiden

In der Regel reicht fallendes Regenwasser als Wassergabe für das Wachstum des Haselnussstrauches aus. Nur an besonders heißen und trockenen Tagen ist zusätzliches Gießen ratsam, vor allem wenn der Strauch noch jung ist. Das beste Wasser ist gesammeltes Regenwasser, da das Gewächs nur schlecht Kalk verträgt.

Für eine Düngung im folgenden Standjahr nach dem Pflanzen, ist Kompost oder Volldünger die richtige Wahl. Um den Nussertrag zu fördern, sollten im Herbst und nach der Ernte wildwachsende und überkreuzt wachsende Triebe, sowie Altgehölze entfernt werden. Ebenso ist es wichtig, ausreichend Lichteinfall in den Strauch zu gewährleisten.

Schädlinge erkennen und bekämpfen

Kleine Löcher an den Früchten weisen auf den Befall des Haselnussbohrers hin. Die Schäden entstehen, da der weibliche Käfer die Schale anbohrt, um Eier ins Innere der Nuss zu legen. Nach der Reifung schlüpfen die Larven aus und ernähren sich vom Fruchtfleisch. Ein weiteres Indiz für den Schädlingsbefall sind Fraßspuren an den jungen Trieben und Blättern der Pflanzen.

Die erfolgreiche Bekämpfung gelingt nur, wenn diese bald nach dem Befall erfolgt. In der Regel genügt es, die Käfer im Frühjahr abzulesen, bevor sie in die Nüsse gelangen. Dazu breitet man eine Plane unter den Haselnussstrauch aus, und schüttelt die Käfer von den Zweigen und Blättern. Anschließend sind diese zu vernichten, um einen erneuten Befall der Pflanzen zu verhindern. Dies betrifft ebenfalls  alle befallenen Früchte. Am effektivsten und dabei ökologisch, ist das Eintauchen in Seifenlauge. 

Ob die Nuss in der Schale frisch ist, lässt sich beim Schütteln erkennen. Entstehen Geräusche, ist das Fleisch vertrocknet und ungenießbar.

Tags: Gartenplanung
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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