Die Heizungssteuerung per App ist mehr als nur Spielerei. Mit ihr lässt sich oft bares Geld sparen.
Ratgeber

Heizkosten per Handy senken

Autor:
Redaktion

Stichwort Smart Home: Im Zeitalter der Apps lässt sich neben Licht oder Jalousien auch die Heizung fernsteuern. Und das ist keine Spielerei: Es zahlt sich aus.

Ein Traum: Die Technik „weiß“, wann sie die Heizung einschalten muss. Rechtzeitig vorm Aufstehen oder der Rückkehr von der Arbeit. Der Hausherr betritt seine Wohnung und es herrschen gemütliche 21 Grad. Und während niemand zuhause ist, werden bei kühleren Temperaturen bis zu 30 Prozent an Heizkosten gespart. Klingt prinzipiell nicht neu – Zeitschaltuhren für Thermostate gab es schon in den 80ern. Doch die modernen Smart-Home-Systeme mit App-Steuerung bieten deutlich mehr Komfort und Einsparpotenzial.

Intelligente Heizungssteuerung von jedem Ort aus

Fernsteuern per Fingertipp ist längst nicht alles. Einige mobile Systeme verknüpfen sich mit GPS. Sie rechnen aus, wie weit der Bewohner auf seinem Heimweg noch von zuhause entfernt ist und wie lange er brauchen wird. So wird die Heizung keine Minute zu früh hochgefahren. Andere Systeme bieten neben der reinen Thermostat-Steuerung auch sogenannte Fensterkontakte. Mit ihnen lässt sich das Stoßlüften per Touchscreen aus der Ferne gezielt steuern – und bei Ankunft stimmt auch das Wohnklima.

Weiterhin gibt es Lösungen, bei denen alle Regler in der Wohnung per Funk miteinander kommunizieren. So stimmen sich sämtliche elektronisch gesteuerten Ventile und Fensteröffner aufeinander ab und steigern den Spareffekt. Manche Systeme warten mit kompletten Wochenplänen auf. Andere passen die Heizleistung sogar an die Wettervorhersagen an oder bieten eine Software, die aus dem Verhalten der User lernt. So erkennt sie beispielsweise automatisch: Morgen ist Sonntag. Da muss die Heizung erst zwei Stunden später hochgefahren werden.

Nachträglich installierbar oder zum Aufrüsten vorgesehen

Welches System passt zu wem? Hier sollten vor allem technische Wünsche entscheiden. Denn die Preisunterschiede sind nicht allzu gravierend: Die Funk-Regler, die anstelle der klassischen Thermostate eingesetzt werden, kosten rund 25 bis 40 Euro pro Stück. Und für die zentrale Steuerung in der Wohnung plus Software und App fallen in der Regel Beträge zwischen 150 und 300 Euro an.

Das Nachrüsten ist meist kein Problem. Zum Einbau reicht oft schon ein Schraubenzieher. Strom mit nicht nötig, denn die Regler arbeiten meist mit Batteriesets. Doch wer sich neu einrichtet, kann sich Heizungen einbauen lassen, die bereits Vorrichtungen zum Aufrüsten besitzen. Und wer sich einmal ans „Smart Heating“ gewöhnt hat, möchte nicht mehr darauf verzichten. 

Tags: Smart Home
Gewerke:ElektrikerElektrotechnikerInstallateur und Heizungsbauer

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