Wenn das Wasser nachgefüllt wurde, muss der Heizkörper entlüftet werden
Checkliste

Heizungen mit Wasser auffüllen - Hinweise

Autor:
Redaktion

An Heizungen muss man regelmäßig Wasser auffüllen, sonst schalten sie sich ab. Das Vorgehen ist simpel. Zuvor muss aber die Technik überprüft werden.

Bei Niedrigdruck von Heizungen technische Defekte ausschließen

Das Manometer zeigt den Druck von Heizungen an. Wenn der unter den empfohlenen ein bis drei Bar liegt, ist meist ein zu niedriger Wasserstand schuld. Wird kein Wasser nachgefüllt, schaltet das System sich irgendwann ab. Durch Verdunstung ist ein langsam fallender Wasserstand normal. Da aber auch ein technisches Problem die Ursache sein kann, muss das Heizsystem vor dem Befüllen genau untersucht werden.

  • Alle sichtbaren Heizleitungen im Haus auf Dichtigkeit überprüfen.
  • Auf Pfützchen am Boden achten.
  • Rohre zum Feuchtigkeitscheck anfassen.
  • Druckausgleichsbehälter auf Dichtigkeit und Funktionsfähigkeit checken.
  • Heizanlage auf Fehlermeldungen überprüfen.
  • Bei Fehlermeldung oder gefundenen Undichtigkeiten einen Klempner verständigen.
  • In Mietshäusern: Vorher Vermieter über den Defekt informieren.
  • Nach Ausschluss oder Reparatur technischer Schäden: Wasser auffüllen und Heizkörper entlüften.

Problemlösung - Wasser auffüllen und entlüften auch in Eigenregie machbar

Einen Klempner mit dem Auffüllen von Wasser an Heizkörpern zu beauftragen, ist unangemessen kostspielig. Auch in Eigenregie ist das Auffüllen durchaus machbar, wenn man das Vorgehen kennt. Nachdem der Wasserstand korrigiert wurde, ist eine Entlüftung der Heizkörper angebracht. Die haben durch den niedrigen Druck nämlich Luft gezogen, was die Heizleistung einschränken kann.

  • Heizanlage lokalisieren. Meist im Kellerraum untergebracht.
  • Heizwasserpumpe an der Heizanlage einschalten.
  • Thermostatventile an allen Hausheizkörpern öffnen.
  • An der Heizanlage Ventile der elastischen Schlauchverbindung zwischen Heizwasserkreis und Wasserleitung aufdrehen. 
  • Manometer im Auge behalten. Wenn 2,5 Bar erreicht sind, beide Ventile schließen.
  • Alle Heizkörper mit Hilfe eines Spezialschlüssels entlüften.
  • Mit dem höchstgelegenen Heizkörper beginnen. 
  • Entlüftungsschraube mit dem Spezialschlüssel öffnen.
  • Zum nächsten Heizkörper fortschreiten, sobald Wasser statt Luft austritt.
  • Vorsicht bei Heißwasser: Verbrennungsrisiko bedenken.

Niedriger Druck an Heizungen - Wasserstand und Entlüftung als Problemlösung

Meist gleichen nachgefülltes Wasser und Entlüftung den Niedrigdruck von Heizungen aus. Danach Manometer im Auge behalten und bei erneutem Druckabfall einen Fachmann konsultieren.

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Tags: Heizung
Gewerke:Installateur und Heizungsbauer

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