Heizkessel: Quelle für Wärme und Verschmutzung zugleich
Ratgeber

Heizungswartung: Heute schon an morgen denken

Autor:
Redaktion

Eine Heizung lässt sich nur dann von Grund auf prüfen, wenn sie nicht in Betrieb ist. Deshalb heißt es: Jetzt schon einmal an den Winter denken!

Wer fällige Wartungen hinauszögert, muss am Ende mit mehr Kosten rechnen. Denn mit der Zeit entstehen Verschmutzungen, die sich nicht einfach in Luft auflösen. Das kann sogar soweit führen, dass Verschleißteile ersetzt werden müssen. Die Verbraucherzentrale rät deshalb, die Heizung – je nach Hersteller – alle ein oder zwei Jahre vom Spezialisten durchchecken zu lassen.

Der Dreck muss weg!

Viele Hausbesitzer haben ohnehin einen Vertrag mit einem Fachbetrieb, so dass das Kärtchen mit dem Wartungstermin automatisch im Briefkasten landet. Wenn nicht, dann sollten sich Mieter selbst eine Heizungsfirma suchen. Denn ein regelmäßiger Check noch vor dem Winter ist wichtig – insbesondere bei älteren Geräten. Defekte Thermen bergen womöglich das Risiko einer Gasvergiftung.

Ein Heizkreislauf funktioniert oft nach dem gleichen Prinzip: Brennstoff, zum Beispiel Öl, Gas oder Holz, wird verbrannt und erwärmt Wasser. Das wiederum gelangt durch die Leitungen in die Heizkörper und sorgt so für die angenehme Raumtemperatur. Doch bei diesem Prozess entstehen mit der Zeit Rückstände wie Ruß und Kalk. Darunter leidet dann die Wärmeübertragung. Eine der möglichen Folgen: Das Wasser benötigt mehr Energie, um sich zu erhitzen, was sich in höheren Kosten niederschlägt. Verschleißteile wie der Wärmetauscher werden in Mitleidenschaft gezogen, im schlimmsten Fall müssen sie ausgetauscht werden. Daher ist ein regelmäßige Kontrolle vom Fachmann unerlässlich.

Reinigung ist nicht alles

Allerdings hat jedes Gerät andere Vorgaben. Und mit einer einfachen Reinigung ist es auch nicht getan. Der Monteur erkennt, ob Dichtungen ausgetauscht werden müssen, der Wasser-, Gas- oder Öldruck stimmt oder der Temperaturfühler einwandfrei funktioniert. Daneben prüft er die Einstellungen des Heizsystems und passt diese gegebenenfalls an. Denn viele Geräte befinden sich auch nach etlichen Betriebsjahren noch im Auslieferungszustand. Zu guter Letzt misst der Heizungsbauer auch die Abgaswerte. So wird der obligatorische Besuch des Schornsteinfegers garantiert zum Glücksfall.

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Tags:
Gewerke:Installateur und Heizungsbauer

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