Olivenöl ist kein gutes Holzschutzmittel für Gartenstühle
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Holz-Gartenstühle mit Olivenöl behandeln - die besten Tipps

Autor:
Redaktion

Gartenstühle aus Holz sollte man besser mit anderen Substanzen als Olivenöl behandeln. Speiseöle haben als Holzschutzmittel einige Nachteile.

Was vor dem Behandeln mit Öl zu beachten ist

Öle und Lasuren müssen in das Holz eindringen können. Gestrichene, gewachste oder lackierte Gartenmöbel lassen sich daher mit diesen Mitteln nicht behandeln. Da der Lack die Poren verstopft, bringt Abschleifen nichts. Bei bereits geöltem oder unbehandeltem Holz genügt es, dieses mit Seifenlauge und einer harten Bürste abzuwaschen. Starke Verschmutzungen lassen sich mit Schmirgel abschleifen.

Auf diese Weise vorbehandelte Möbel müssen schnellstens neu imprägniert werden. Sie saugen sich mit Wasser voll und können faulen oder schimmeln. Abwaschen ist eine notwendige Vorbehandlung, bietet aber keinen Schutz.

Olivenöl und andere Speiseöle als Holzschutz

Olivenöl und  Rapsöl ziehen in das Holz ein, trocknen aber nicht. Die Gartenstühle bleiben fettig und hinterlassen Spuren auf der Kleidung. Außerdem riecht das Öl nach einiger Zeit ranzig. Andere Speiseöle wie Sonnenblumenöl trocknen zwar, neigen trotzdem zum ranzig werden, da sie Eiweißbestandteile enthalten. Daher sind diese Öle nicht zum Imprägnieren von Holz geeignet.

Farben und Lacke für Gartenstühle

Streichen mit Holzfarbe für den Außenbereich kommt nur für unbehandeltes Holz infrage. Diese Farben und Lacke haften nicht auf Holz mit Fettrückständen. Auch gründliches Waschen kann niemals alle Rückstände entfernen. Da Gartenstühle durch den Gebrauch mechanisch beansprucht werden, sind Farben und Lacke wenig geeignet. Sie sitzen nur an der Oberfläche und reiben sich ab. Wurden die Stühle in der Vergangenheit bereits gestrichen, kommt allerdings nur Streichen als Schutz infrage.

Wichtig: Vorhandene Lackreste gut anschleifen und die Farbe mit einem Pinsel oder einer Rolle auftragen.

Lasuren und Öle

Lasuren dringen in das Holz ein. Besonders farbige Lasuren sind ein guter UV-Schutz. Holzöle dringen ebenfalls ein und schützen das Holz vor Witterung und vor Licht. Gartenstühle aus Holz lassen sich mit Lasuren und Ölen gleichermaßen gut schützen. Der Auftrag muss großzügig erfolgen. Idealerweise mit einem Pinsel. Es ist sinnvoll einige Tage nach dem Ölen die Reste mit einem Lappen aufzunehmen.

Teak- oder Eukalyptusholz lässt sich am besten mit auf das Holz abgestimmten Ölen schützen. Öle sind für dunkle Hölzer mit einer schönen Maserung ideal. Mit farbigen Lasuren lassen sich alle Hölzer ausgezeichnet schützen. Es ist dagegen nicht ratsam, Gartenstühle mit Olivenöl zu behandeln.

Spezielle Holzpflegemittel bieten Schutz und Pflege

Den besten Schutz für Gartenmöbel bieten spezielle Holzpflegemittel. Diese bestehen aus gereinigtem Leinöl, verkochtem Öl, Kolophonium und anderen natürlichen Harzen sowie Substanzen, welche die Trocknung beschleunigen. Sie dringen in das Holz ein und bilden einen Schutzfilm auf der Oberfläche. Durch diese Eigenschaft bieten sie einen doppelten Schutz.

Tags: Gartenmöbel
Gewerke:Maler und Lackierer

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