Terrassenholz ist witterungsbeständig, langlebig und schön.
Ratgeber

Holzarten für die Terrasse - eine Übersicht

Autor:
Redaktion

Hölzer für Terrassen müssen extrem hohe Anforderungen erfüllen. Auf dem Markt werden unterschiedliche Holzarten für diesen Zweck angeboten.

Eine Holzterrasse ist ein Hingucker vor dem Haus. Tropenhölzer werden dafür besonders gerne verwendet.

Geeignete Holzarten für eine Terrasse

Tropenhölzer gehören der Resistenzklasse Eins an. Das bedeutet, sie sind formstabil und langlebig. Bangkirai ist ein sehr beliebtes Terrassenholz aus Südasien. Bei dieser Sorte ist es empfehlenswert, die Bretter einzuölen, um den schönen rötlich-braunen Farbton zu erhalten. Naturbelassen bekommt diese Holzterrasse einen silbergrauen Schimmer und sieht sehr edel aus.

Das aus Westafrika stammende Bongossiholz gehört zu den Harthölzern. Es ist deshalb sehr resistent gegen Schädlinge. Durch seine hohe Festigkeit eignet es sich auch sehr gut als Konstruktionsholz. Mit der dunklen rotbraunen Farbe und der groben Porung verleiht es jeder Terrasse einen besonderen Charme. Die Oberfläche kann mit Lasur oder Wachs behandelt werden. Bongossiholz ist ein sehr langlebiges Holz.

Deutsche Holzarten wie Eiche und Robinie eignen sich ebenfalls bestens für die Terrasse. Eiche zeichnet sich durch den hohen Abnutzungswiderstand aus. Die rustikale Optik bleibt durch Einölen erhalten. Naturbelassen wird das Holz rasch dunkelgrau. Typisch für die Robinie sind die deutlich abgesetzten Jahresringe und die Härte. Das lebhafte Farbenspiel der Oberfläche bleibt erhalten, wenn das Holz einmal pro Jahr mit Teakholzöl behandelt wird. Sonst setzt es eine edle, silbergraue Patina an. Beide Hölzer sind widerstandsfähig und eine gute Alternative zu Tropenholz.

Das edelste aller Terrassenhölzer ist das aus Süd-Ost-Asien stammende  Teakholz. Mit einer Lebensdauer von 25 Jahren lohnt sich die teure Anschaffung. Die edle Anmut des Holzes bleibt durch die im Holz enthaltenen natürlichen Öle erhalten. Minimale Splitterung und Formstabilität zeichnen dieses Holz aus.

Spitzenreiter beim Terrassenbau

Douglasie gehört zu den meist verwendeten Holzarten für den Bau einer Terrasse. Das formstabile Holz trocknet schnell und neigt nur zu einer geringen Rissbildung. Es ist hart und hat eine starke Tragefähigkeit. Die rötlichen Terrassendielen werden mit glatter und geriffelter Oberfläche angeboten. Im Vergleich zu den Tropenhölzern ist es viel günstiger in der Anschaffung.

Auch das Hartholz Cumaru ist durch seine Dichte und das optisch ansprechende Äußere eine gern verwendete Holzart für die Terrasse. Das Farbenspiel von Gelb bis Rotbraun ist ein echter Hingucker. Dieses Holz stammt aus dem nördlichen Südamerika und gehört zur Resistenzklasse Eins.

Umweltaspekte beim Terrassenholz

Der Umwelt zuliebe sollten nur Hölzer mit dem FSC-(Forest Stewardship Council)-Siegel verwendet werden. Tropenhölzer wachsen sehr langsam und lassen sich nicht wirtschaftlich auf Plantagen anbauen. Sie können  jedoch nachhaltig geschlagen werden und erhalten dann das FSC-Siegel. So bleiben die biologische Vielfalt und das ökologische Gleichgewicht erhalten.

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