Gepflasterte Wege fügen sich mit ihrem natürlichen Material harmonisch in den Garten ein
Ratgeber

Ideales Pflaster für Auffahrt, Gartenweg und Terrasse

Autor:
Tanja Müller

Durchdacht angelegt und mit dem passenden Belag versehen, geben Wege und Plätze Garten wie Grundstück einen eigenen Charakter.

Eine sonnige Terrasse, ein Parkplatz fürs Auto, vielleicht ein kleiner Hof zum Arbeiten, ein schattiges Fleckchen unterm Baum zum Sitzen, ein Spielplatz mit Sandkasten – all diese Orte machen den Garten erst zu einem zusätzlichen Lebensraum. Und aus der Funktion jeder dieser Plätze ergibt sich die Art ihrer Gestaltung und damit die Wahl des Bodenbelages. Pflastersteine gelten als ideal für Wege mit Höhenunterschieden und Treppen. Platten eignen sich dagegen besser für gerade Wegstücke und Flächen.

Plätze und Wege aufeinander abstimmen

Damit Haus und Grund wie aus einem Guss wirken, bleibt man besser bei einer Sorte, sowohl bei Flächen wie der Auffahrt oder dem Hauseingang, als auch bei Wegen. Denn ein Mix aus mehreren Steinarten bringt optisch Unruhe in den Garten. Das Pflaster für die Einfahrt bietet sich also auch für den Weg zur Haustür an, um Harmonie in den Vorgarten zu bringen. Damit der Belag nicht absackt, ist ein gut verdichteter Untergrund wichtig. Materialwahl und natürlich Fläche bestimmen den Preis für das Pflastern von Auffahrt, Parkplatz und Gartenwegen.

Qual der Materialwahl: Naturstein, Kies, Beton

Beton- oder Natursteinpflaster haben beide ihre Vor- und Nachteile. Naturstein gehört zu den exklusiven und deshalb auch kostspieligeren Bodenbelägen, wirkt aber ob der Natürlichkeit besonders attraktiv. Aus Ton gebrannter Pflasterklinker ist günstiger, dazu frost- und abriebfest sowie resistent gegen jegliche Art von Dreck. Die größte Vielfalt bietet Betonstein: Verschiedene Zuschlagstoffe und Fertigungsverfahren bringen Steine in etlichen Farben und Formen hervor. Am schnellsten lässt sich Kies aufbringen. Wasser fließt gut ab, Unkraut hat wenig Chance. Eine Randbegrenzung macht Sinn, damit sich die Kiesel nicht im ganzen Garten verteilen, ebenso ein ordentlicher Unterbau. Eine Kiesauffahrt belastet das Budget des Bauherrn am geringsten.

Manchmal reicht ein schmaler Pfad

Es muss natürlich nicht immer nur Stein sein: Terrassen werden immer häufiger mit einer Holzbeplankung ausgestattet. Nur hält Holz eben nicht ewig wie Stein. Sind die Plätze zum Sonnen, zum Kaffeetrinken, fürs Auto und die Sandkiste auserkoren, geht es an die Wegeplanung. Aber Achtung: Das grüne Paradies darf auch nicht mit Wegen zugepflastert werden. Zu oft genutzten Plätzen wie Terrasse, Hauseingang und Einfahrt sind sie ein Muss. Aber manchmal reicht dafür auch ein schmaler Pfad. Der kommt auch nur mit einem Belag aus Rindenmulch aus. Der Holzabfall, den es übrigens in verschiedenen Farben gibt, ist ideal für verschlungene Wege und für den Gartenbesitzer, der seine Grünanlage gern häufiger umgestaltet. Aber: Wege aus Rindenmulch bedürfen der regelmäßigen Erneuerung, weil das natürliche Material im Laufe der Zeit schlichtweg verrottet. Unterstützung bei der Platz- und Wegeplanung bietet der Landschaftsgärtner.

Tags: PflasterarbeitenGartenplanung
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer
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