Das eigene Haus zu bauen, erfreut sich wachsender Beliebtheit
Ratgeber

Ideen für das Haus - Tipps für die erste Planung

Autor:
Redaktion

Der Wunsch, ein eigenes Haus zu bauen ist geboren. Schon vor dem ersten Spatenstich müssen Ideen für die Größe, Grundriss und Aussehen geklärt werden.

Ein Haus bauen - erste Vorüberlegungen

Erste Ideen kann sich der zukünftige Hausbesitzer in Musterhäusern und Hausbaukatalogen verschiedener Anbieter ansehen. Doch das wichtigste und schwierigste ist, ein Grundstück in passender Lage für das Haus zu finden. Denn ein Bauvorhaben ist für viele eine Investition auf Lebenszeit. Da muss die Lage, die Nachbarschaft, die Infrastruktur stimmen und der Bauplatz einen guten Schnitt haben.

Ist eine Auswahl getroffen, ist es ratsam, das Grundstück am Morgen, Mittag und Abend zu besichtigen. Wie sind die Lichtverhältnisse auf dem Baugrundstück? Idealerweise liegt der Garten vom zukünftigen Zuhause so, dass Sonnenschein und Schatten im perfekten Verhältnis stehen. Letztendlich spielen der Preis und die Größe die entscheidende Rolle. 

Die Bauweisen - massiv, energiesparend oder lieber Holz

Das Massivhaus zählt zu den klassischen Baustilen und der Bauherr kann es individuell planen. Allerdings braucht ein Stein auf Stein gebautes Haus viel Zeit bis zur Fertigstellung. Wesentlich kostengünstiger ist die energiesparende Fertigbauweise, welche mit Giebeln und ausgebauten Erkern ihren eigenen Charme und Charakter bekommen. 

Mittlerweile kann der Bauherr zwischen einem Ein-und Zweifamilienhaus oder einem ausgefallenen Architektenhaus wählen und eigene Ideen einbringen. Vor allem der geringe Zeitfaktor fällt bei der fertigen Bauweise ins Gewicht, von der ungeduldige Bauwillige profitieren.

Wer als Individualist auf gesundes Wohnklima Wert legt, kann sich ein Blockhaus nach kanadischem oder schwedischem Vorbild bauen. Alle Holzhäuser gibt es in massiver Bauweise sowohl als Bausatzhäuser oder Selbstbauhäuser für den schmalen Geldbeutel. 

Die Grundrissplanung betrifft die ganze Familie

Das Projekt Hausbau bezieht die ganze Familie mit ein. Wer noch ohne Kinder ins neue Heim zieht, muss mit einem Bedarf an weiteren Räumen rechnen. Sind ältere Kinder bald schon aus dem Haus, lassen sich diese Zimmer in Ruheräume oder Hobbyräume umwandeln. Bei Zimmern für kleinere Kinder empfiehlt es sich, diese nicht neben dem Schlafzimmer oder Wohnzimmer zu planen. 

Ist sich der Bauherr noch nicht sicher, wie sich seine Zukunft entwickelt, ist er mit Reserveflächen gut beraten. Diese gewährleisten gut durchdachte Kellerräume oder ein Dachgeschoss. Falls sich Nachwuchs einstellt, kann beispielsweise eine Einliegerwohnung für die Großeltern von Vorteil sein.

Dachausbau sinnvoll oder nicht - Ideen

Auch das Dach bestimmt den Charakter eines Hauses und beeinflusst das spätere Aussehen. Neben der Wahl der Dachform - Krüppelwalmdach, Walmdach oder Mansardendach - kann die Ziegelfarbe ein Aspekt sein. Denn neben den üblichen roten und braunen Ziegeln macht eine blaue oder grüne Bedachung das Objekt interessanter. Bleibt die Frage nach der Nutzung.

Um die Baukosten in Grenzen zu halten, hat der Bauwillige die Möglichkeit, sein Dach vorbereitend zu gestalten. Statt kleine Dachluken machen große Dachfenster das Obergeschoss heller. Wer handwerklich begabt ist, kann Dachschrägen einschließlich Fußboden in Trockenbauweise verkleiden. Auch Wasser-und Stromanschlüsse sind anzuraten, um - falls notwendig - schnell zusätzlichen Wohnraum zu gewinnen.

Braucht man einen Keller oder geht es ohne

Früher waren Keller ein muffiges, dunkles Untergeschoss. Wer heute mit Keller baut, dem ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. Inzwischen erfüllen Kellerräume manche privaten Wünsche. Ob eigener Fitnessraum, Büro oder eine Sauna darin Platz finden, muss sich der Bauherr frühzeitig überlegen. 

Denn Kellerräume sind heute keine zusätzlichen Abstellflächen mehr. Natürlich muss der Keller einen Raum für Heizungsanlage, Waschmaschine, Trockner und Regale für Vorräte bieten. Darüber hinaus kann der Keller als Freizeitbereich mit Dartscheiben, Billardtisch, als Gästezimmer oder als Wohnung für ältere Kinder dienen. Allerdings beschert ein Keller dem Hausbesitzer höhere Kosten, die mit der nötigen Dämmung und Anschlüssen nicht unerheblich sind. 

Wer seine Baukosten gering halten muss, kann sich einen großzügigen, repräsentativen Winkelbungalow mit Satteldach aussuchen. Ein etwaiger Keller zählt nicht als Wohngeschoss, da er meist dazu dient, die Heizungsanlage und Hausanschlüsse unterzubringen. Wie kein anderer Entwurf eignet sich ein Bungalow dafür, bis zum Alter barrierefrei zu wohnen. Außerdem lassen sich bei späterem Bedarf eigene Ideen für eine Erweiterung verwirklichen - vorausgesetzt das Grundstück bietet die entsprechende Größe.

Tags: Dach
Gewerke:Maurer und Betonbauer

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