Pflanzen im Wohnraum verbessern nicht nur das Wohnklima – Indoor-Gärten sind trend
Ratgeber

Indoor-Garten: Gärtnern im eigenen Wohnraum

Autor:
Redaktion

Ein besseres Raumklima und jederzeit frische Kräuter, ein Indoor-Garten bietet viele Vorteile und ist leicht anzulegen.

Es grünt so grün in der eigenen Wohnung. Auch ohne Balkon, Terrasse oder Garten können wir uns heute den Traum vom eigenen kleinen Pflanzenbeet erfüllen. Und das sogar ohne großen Aufwand. Damit die Pflänzlein glücklich vor sich hinwachsen und man auch selbst Freude am Apartment-Dschungel hat, gilt es einiges zu beachten. Und ist die selbst gezogene Fauna nicht viel schöner als der schnöde Ficus von Ikea?

Indoor-Gärten haben viele Vorteile

Dank der Aufzucht in den eigenen vier Wänden ist das Wohlbefinden des Grüns unabhängig von Wind und Wetter. Bei richtiger Haltung wachsen die Pflanzen zu jeder Jahreszeit. Dadurch sind der Auswahl bei der Art keine jahreszeitbedingten Grenzen gesetzt. Ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem Outdoor-Garten ist der ausbleibende Ärger mit Ungeziefer und Unkraut. Pestizide und Co. Können so außen vorgelassen werden, sodass der Anbau ganz ökologisch erfolgen kann.

Zudem kann man beim Indoor-Garten auf Blumenerde verzichten und stattdessen auf Granulat und Ähnliches zurückgreifen. Das macht das Einrichten und Handhaben des Biotops zu einer deutlich saubereren Angelegenheit.

Die richtige Wahl der Pflanzen

Die Wahl der Pflanzenarten ist vielfältig. Es sind nahezu keine Grenzen gesetzt: Obst, Gemüse, Kräuter oder einfach nur Blumen, fast alles lässt sich in den eigenen vier Wänden züchten, ohne dass die Pflänzlein auch nur einmal an die frische Luft müssen.

Wer auf smarte Indoor-Gärten vertraut, hat noch größere Spielräume. Vom empfindlichsten Pflänzlein bis zur pflegeleichten Sukkulente ist theoretisch alles möglich. Durch die Systeme werden die Pflanzen fast automatisch mit Licht und Wasser versorgt. Das macht das Indoor-Gärtnern auch für faule Personen und Leute mit nahezu schwarzem Daumen perfekt.

Wer allerdings nicht allzu viel in seinen kleinen Dschungel investieren will, muss seine Wünsche den Gegebenheiten der Wohnung und des Lebensstils anpassen. Hat man nur wenig Zeit regelmäßig zu gießen, sollte z. B. auf Kräuter mit großen und weichen Blättern verzichtet werden. Besser geeignet wären in diesem Fall südländische Gewürze wie Rosmarin oder Thymian. Lebensräume mit mäßigem Lichteinfall sind auch eher ungeeignet, da selbst die hart gesottenen Pflanzen ein wenig Sonne brauchen.

So gelingt der Start

Hat man sich für den eigenen Indoor-Garten entschieden, gilt nur noch zu klären welches Saatgut man möchte und welcher der beste Platz in der Wohnung ist. Zum Keimen genügen am Anfang Eierkartons aus. Diese haben den Vorteil, dass deren Material sich sehr gut mit Wasser vollsaugt, was für optimale Bedingungen für die Samen sorgt. Sind die Keime groß genug, können sie in Blumentöpfe umgepflanzt werden. Fertig ist der Indoor-Garten!

 

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