Innenausbau: Leichtes Spiel mit Leichtbauwänden
Ratgeber

Innenausbau: ohne Wasser und Schmutz, Mörtel und Putz

Autor:
Redaktion

Wer umbauen möchte, fährt mit Leichtbauwänden am besten. Denn Räume im Haus können sich so verändern wie die Lebensumstände ihrer Bewohner …

Sind die Kinder aus dem Haus? Dann werden ihre Zimmer nicht mehr gebraucht. Vielleicht möchten sich die Eltern eine Hobbywerkstatt oder ein privates Wellness-Bad einrichten. Gut, wenn die Innenwände keine statisch tragende Funktion haben und sich flexibel ausbauen und umsetzen lassen. Leichtbauwände bieten gleich mehrfach Vorteile gegenüber massivem Mauerwerk: Erstens sind sie schnell und günstig zu montieren. Zweitens können diese Wände sofort gestrichen und tapeziert werden. Drittens bleibt das Haus beim Umbau sauber. Denn Leichtbau heißt Trockenbau und kommt ohne den Baustellen-Schutt und Lärm aus.

Leichtbauwände: flexibel und robust

Die Klassiker unter den Leichtbauwänden heißen Gipskarton- oder Gipsfaserplatten. Erstere sind preisgünstig und für die meisten Anforderungen ausreichend stabil. Regale zum Beispiel tragen sie mühelos. Bei höheren Beanspruchungen empfehlen die Experten die solideren Gipsfaserplatten. Eine besonders förderliche Alternative fürs Wohnklima bieten Lehmplatten, denn sie regulieren die Luftfeuchtigkeit optimal. Holzplatten wiederum überzeugen durch ihre besondere Robustheit und klare, scharfe Konturen.

Einwandfrei für die Umwelt

Wer besonders ökologisch bauen möchte, wählt Wände mit Holz- oder Kartonplatten und einem Innenleben aus verdichtetem Press-Stroh. Sie bestehen zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen und lassen sich mit Kreissäge, Stichsäge oder dem Fuchsschwanz fast kinderleicht in Form bringen. Und wenn sie von meisterlicher Hand professionell verbaut werden, tragen sie problemlos auch schwere Anbauten wie etwa Waschbecken.

Wände in Sandwich-Bauweise

Leichtbau heißt nicht Hellhörigkeit – im Gegenteil: Die flexiblen Wände ermöglichen oft einen besseren Schallschutz als Mauern. Durch beste Akustikeigenschaften zeichnen sich Wände der sogenannten Sandwich-Bauweise aus. Außen bestehen sie zumeist aus soliden Holz- oder Holzfaserplatten. Innen weisen sie einen Schall absorbierenden Füllstoff wie etwa Mineralwolle aus. Wichtig ist, dass sie vom Bauwerk isoliert werden, um die Ausbreitung von Schallwellen zu stoppen: Als Puffer zu Boden, Decke und Außenwand dient zum Beispiel ein elastischer Randdämm-Streifen.

Die Schallschutz-Wunderwand

Speziell für den Schallschutz sind die „blauen“ Rigips-Wände mit einem kartonummantelten Gipskern entwickelt worden, die es im Fachhandel gibt. In Großraumbüros werden immer häufiger aber Wände verbaut, die im Kern aus Papierwaben und außen aus Holzfaserplatten bestehen. Auf solche Waben-Wände haben sich einige Systemanbieter aus Nischenbranchen wie dem Messe- und Ausstellungsbau spezialisiert. Ein zusätzlicher schalldämmender Effekt wird hier zum Beispiel durch gelochte Oberflächen und Filzbezüge erreicht. Kurzum: Die Innovationen kommen nicht nur aus der klassischen Bauindustrie. Trockenbau-Experten blicken über den Tellerrand hinaus.

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