Das vernetzte Zuhause bietet eine breite Palette an Möglichkeiten, die beim Stromsparen helfen können.
Ratgeber

Intelligente Helfer: Wie Smart Home beim Stromsparen hilft

Autor:
Redaktion

Angesichts der hohen Belastungen durch Strom- und Heizkosten rückt das Thema Energiesparen seit Jahren zunehmend in den Fokus der Verbraucher. Mittlerweile gibt es auch mit Blick auf den Stromverbrauch zahlreiche interessante Ansätze und erschwingliche Produkte, die dem Verbraucher hilfreich unter die Arme greifen.

Angesichts der hohen Belastungen durch Strom- und Heizkosten rückt das Thema Energiesparen seit Jahren zunehmend in den Fokus der Verbraucher. Dementsprechend haben sich am Markt eine Vielzahl von innovativen Produkten und technischen Lösungen für den Hausgebrauch etabliert, die den Energieverbrauch effizienter steuern und nachhaltig senken sollen. Oft wird das Thema Energiesparen im Smart Home primär im Heizungsbereich verortet. Dabei gibt es auch mit Blick auf den Stromverbrauch zahlreiche interessante Ansätze und erschwingliche Produkte, die dem Verbraucher hilfreich unter die Arme greifen.

Den Stromfressern erfolgreich auf der Spur

Rund 30 Prozent der Haushalte in Deutschland kennen ihren Stromverbrauch nicht. Wer dagegen weiß, wo sich die Stromfresser in den eigenen vier Wänden verstecken, kann seinen Energiebedarf durch eine effizientere Nutzung erheblich reduzieren. Hierbei helfen zunächst intelligente Stromzähler (Smart Meter), die detailliertere Rückschlüsse auf das individuelle Verbrauchsverhalten geben und Einsparpotenziale sichtbar machen. Viele Smart-Home-Lösungen bieten zudem eigene Energiemessgeräte und -funktionen an, die in Kombination mit smarten Funksteckdosen den exakten Verbrauch der angeschlossenen Elektrogeräte erfassen können.

Es werde Licht

Die meisten Smart-Home-Lösungen arbeiten entweder mit Sensoren oder setzen auf Voreinstellungen und intelligente Programmsteuerungen. Beispiel Beleuchtung: Rund acht bis zehn Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt entfallen in der Regel auf diesen Bereich und bieten einer smarten Beleuchtungssteuerung viele Möglichkeiten zur Senkung der Stromkosten.

So sorgen Bewegungsmelder dafür, dass das Licht nur in genutzten Bereichen aktiviert wird. Beleuchtungssensoren und Dimmer wiederum reagieren auf die äußeren Lichtverhältnisse und passen die Intensität der Beleuchtung an die Sonneneinstrahlung und die Tageszeit an. Mit Zeit- und Dämmerungsschaltern lässt sich das Licht dagegen nach einer bestimmten Zeit, zum Beispiel in Treppen- und Durchgangsbereichen automatisch deaktivieren oder bei einem vorher festgelegten Dämmerungswert automatisch aktivieren. 

Dem Standby den Saft abdrehen

Als heimlicher Stromfresser schlägt die Standby-Funktion von Elektrogeräten in vielen Haushalten mit mehr als 100 Euro im Jahr zu Buche. Intelligente und von der Zentrale oder per App steuerbare Schalt- und Messsteckdosen sowie Zwischenstecker können hier einfache Abhilfe schaffen und schalten die angeschlossenen Verbraucher, wie Kaffeemaschine, TV & Co. nach Wunsch oder per Zeitsteuerung ein oder aus. Besonders praktisch sind auch die sogenannten Funk-Wandtaster oder -sender, mit denen sich auf Knopfdruck ganze Räume oder frei wählbare Bereiche und Komponenten vom Strom nehmen lassen, wodurch der obligatorische Rundgang entfällt.

Intelligent kühlen

Ebenso wie die Heizung lässt sich auch die Klimaanlage, als einer der größten Stromverbraucher in der warmen Jahreszeit, intelligent vernetzen. Hier kommen die Vorteile einer automatischen Steuerung in einem smarten Umfeld besonders zum Tragen – vor allem in der Kombination mit eingebundenen Tür- und Fensterkontakten, wodurch ein passendes Raumklima je nach Bereich, Tageszeitzeit und persönlichem Bedarf geschaffen werden kann. Zudem werden gelüftete Räume durch das automatische Herunterregeln der Anlage nicht unnötig gekühlt.

Smarter Strom für Haushaltshelfer

Eine interessante Option stellt auch die Vernetzung großer Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Wäschetrockner dar, insbesondere wenn sie sich mit einer Photovoltaikanlage kombinieren lassen. So können die Haushaltshelfer in Rücksprache mit der Smart-Home-Zentrale und den Vorgaben der Bewohner immer dann betrieben werden, wenn genug Sonnenstrom zur Verfügung steht, der in der häuslichen Erzeugung deutlich weniger kostet als der Strom vom Versorger.

Für die verschiedenen Grundfunktionen im Smart-Home-Segment sind bereits einfache Systeme, wie die funkgesteuerten Schalt- und Messsteckdosen, ausreichend. Dabei lassen sich die meisten Systeme modular beliebig erweitern und nachrüsten. Dagegen erfordern komplexere Installationen und Regulierungen angesichts der Vielzahl an technischen Möglichkeiten in der Regel eine kompetente Beratung zur Bestimmung des individuellen Bedarfs sowie den Einsatz von entsprechenden Fachbetrieben aus dem Elektro- und SHK-Gewerbe.

Preisradar Logo

Klimaanlage installieren: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir im Preisradar rund um das Thema Klimaanlage installieren.

Tags: Smart Home
Gewerke:ElektrikerElektrotechnikerInstallateur und Heizungsbauer

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen

Wir verwenden Cookies, um unsere MyHammer Dienste anzubieten, zu schützen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit unseren Cookie-Richtlinien einverstanden. Weitere Informationen

Ok