Mineralwolle ist eines der gängigen Isoliermaterialien für Heizungsrohre
Checkliste

Isolierung von Heizungsrohren - Checkliste

Autor:
Redaktion

Für die Isolierung von Heizungsrohren gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei der Auswahl gilt es, wichtige Aspekte zu berücksichtigen.

Das Isolieren von Heizungsrohren mit Kunststoff

Das Nachrüsten einer Isolierung für wärmeführende Leitungen ist mit den vorgefertigten handelsüblichen Bauteilen relativ einfach. Die jeweilige Dämmstärke kann aus einer Faustformel hergeleitet werden. Demnach sollte diese mindestens so stark sein wie der Rohrdurchmesser. Im Handel gibt es verschiedene Materialien für die Rohrisolierung. Bei der Auswahl eines geeigneten Dämmstoffes sollten vor allem die Wärmeleitfähigkeit, der Brandschutz sowie die Temperaturbeständigkeit berücksichtigt werden. Auch der Preis variiert je nach Material zwischen einem und vier Euro pro Meter. Insgesamt sind es drei gängige Materialien, die für die Isolierung von Heizungs- und Warmwasserrohren verwendet werden. Eines davon ist Kunststoff. Die biegsamen Schläuche werden im Handel als Meterware angeboten.

  • Preiswerte und schwer entflammbare Kunststoffschläuche aus PE für das Isolieren von Heizungsrohren verwenden.
  • Für Solarleitungen sind diese jedoch nicht ausreichend temperaturbeständig.
  • Den Materialbedarf entsprechend der Heizungsrohre ermitteln.
  • Die geschlitzten Rohre einfach über die Rohre stülpen.
  • Schläuche, mit selbstklebender Folie ausgestattet einfach zukleben.
  • An Biegungen und Kurven Einkerbungen vornehmen oder spezielle Eckstücke verwenden.

Rohrisolierung mit Kautschuk

Auch Dämmschläuche aus Kautschuk eignen sich optimal für die Rohrisolierung. Sie werden auch als Elastomer oder Isopren bezeichnet und bestehen aus einer Kautschuk-Synthetikmischung. Auch Kautschuk ist schwer entflammbar, sehr flexibel und kann daher leicht verarbeitet werden.

  • Die geschlitzten Kautschukschläuche einfach um die Heizungsrohre herumlegen.
  • Ohne weitere Bearbeitung der Schläuche diese auch an Biegungen verlegen.
  • Das Material auch an schwer zugänglichen verzweigten Rohren mühelos verwenden.
  • Hochtemperaturbeständiges Kautschuk auch für die Ummantelung von Solarleitungen einsetzen.

Dämmen mit Steinwolle

Auch Mineralwolle, zum Beispiel Steinwolle eignet sich aufgrund ihrer hervorragenden Materialeigenschaften optimal für das Isolieren von Heizungsrohren. Für diese Zwecke ist die Steinwolle in Rohrform gepresst und aluminiumummantelt im Handel erhältlich. Diese Art der Dämmung eignet sich vor allem für gerade verlaufende Rohrleitungen, da das Material nicht biegsam ist.

  • Die nicht brennbare, sehr temperaturbeständige Mineralwolle wahlweise auch für Solarleitungen verwenden.
  • An Biegungen Gehrschnitte vornehmen.
  • Bei der Verarbeitung der Mineralwolle Handschuhe und langärmelige Bekleidung tragen - Material kann Haut reizen.

Die Isolierung von Heizungsrohren kann man problemlos selbst vornehmen. Dafür stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich je nach Einsatzzweck mehr oder weniger gut für unterschiedliche Rohrsysteme eignen. Flexible Materialien lassen sich besonders leicht handhaben und verarbeiten. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist die Temperaturbeständigkeit. Im Zweifelsfall lässt man sich im Fachhandel beraten, welches Dämmmaterial am besten für das eigene Rohrsystem geeignet ist.

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