Mit einem Kaminofen wird es auch in der Übergangszeit schnell gemütlich warm
Ratgeber

Kamine und Öfen für jede Lebenslage

Autor:
Tanja Müller

Heizen mit Holz ist wieder in, die Feuerstätte längst als Einrichtungsobjekt gefragt. Öfen und Kamine gibt es passend für jede Wohnsituation.

Gerade in der Übergangszeit kann dank Ofen die Zentralheizung ausgeschaltet bleiben. Selbst wenn diese tagsüber auf Sparflamme läuft, bringt ein knisterndes Kaminfeuer zum Feierabend ruckzuck Wärme ins Wohnzimmer.

Wasserführende Öfen – die ökonomische Wahl

Die Verbindung beider Heizquellen ist besonders ökonomisch: Wasser führende Öfen können das ganze Haus beheizen oder für Warmwasser sorgen. Ausgestattet mit einem Wasser-Wärmetauscher erhitzen sie zusätzlich Wasser, das in einen Pufferspeicher eingespeist wird. Solche Wasserspeicher lassen sich übrigens für einen umweltfreundlichen Energiemix ideal an eine Solaranlage und eine konventionelle Zentralheizung koppeln. Letztere muss dann nur bei Bedarf einspringen.

Comeback des Kachelofens

Wer ein Heim sein Eigen nennt, kann über den Einbau von Kachelofen oder Heizkamin nachdenken. Offene Kamine hingegen sind mehr Energieverschwender denn Wärmespender. Zudem erlaubt der Gesetzgeber ob der hohen Abgaswerte nur den gelegentlichen Betrieb des Lagerfeuers im Wohnraum.

Der Kachelofen erlebt in neuem Look ein Comeback. Beliebt vor allem wegen seiner angenehmen und ob der Speicherfähigkeit der Kacheln lang anhaltenden Wärme, erobert die Traditionsfeuerstätte in modernen Bauformen die Wohnzimmer. Die Kachel verdrängt mehr und mehr den verputzten Kamin.

Grundofen als Dauerheizung

Der Grundofen, der Vater aller Kachelöfen, eignet sich als Dauerheizung – auch für mehrere Räume. Aus keramischen Speichermaterialien aufgebaut, bietet er eine lang anhaltende, gleichmäßige Heizleistung. Warmluft- und Kombi-Kachelöfen dagegen sorgen noch schneller für wohlige Wärme. Hier wird die Raumluft im Inneren des Ofens erwärmt und über Öffnungen wieder ins Zimmer geleitet. Der dritte im Bunde, der moderne Heizkamin, gibt Strahlungs- und Konvektionswärme zugleich ab.

Kaminofen zieht mit um

Kaminöfen hingegen lassen sich praktisch in jede Wohnung einbauen. Erforderlich ist einzig ein geeigneter Schornstein. Und bei einem Umzug kann die Feuerstätte mitgenommen werden. Das Design gilt als Hauptauswahlkriterium, schließlich rückt die Wärmequelle als Einrichtungs-objekt ins Zentrum des Heims.

Von Ferne die Wärme im Gaskamin steuern

Auch Gaskamine immer mehr Liebhaber, wohl ob des unvergleichlichen Komforts, lassen sich diese doch via Fernbedienung steuern. Und wer sich zum Beispiel in seiner Wohnung im fünften Stockwerk einen gasbefeuerten Kachelofen gönnt, kann die behagliche Wärme genießen ohne ständig Holz hoch schleppen zu müssen. Die lodernden Flammen um keramische Holzscheite werden elektronisch gesteuert, entweder mit Erdgas oder via Gasflasche betrieben.

Gleich welche Form von Ofen, einer gründlichen Planung bedarf es immer. Der Fachmann berechnet die Feuerstätte optimal auf Raumgröße und Wärmebedarf, damit sie weder überdimensioniert ausfällt, noch zu knapp bemessen ist.

Tags:
Gewerke:Ofen- und Luftheizungsbauer

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