Ein Kaminofen wirkt romantisch und bringt im Winter viele Vorteile
Checkliste

Kaminöfen selber bauen - Checkliste

Autor:
Redaktion

Kaminöfen bringen Wärme und Behaglichkeit in die Wohnung. Einen Ofen selber zu bauen, ist gar nicht schwer, wenn ein Bausatz verwendet wird.

Beim Selberbauen eines Ofens sind einige Dinge zu berücksichtigen

Das Bauen eines Kaminofens kann einige Tage dauern und viel Dreck mit sich bringen. Wird ein Kaminbausatz verwendet, spart das nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Dieser Bausatz kann auch von Laien montiert werden. Rein optisch unterscheidet sich ein Kaminbausatz kaum von einem fest installierten Kamin. Er vermittelt Wärme und Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden. Ein großer Vorteil ist die Energieeffizienz, da auf eine zusätzlich Heizung verzichtet werden kann. Bei Kaminöfen sollten aber einige Punkte beachtet werden:

  • Die Zustimmung des zuständigen Bezirksschornsteinfegermeisters muss vorliegen.
  • Genügend Platz für Brennholz muss vorhanden sein.
  • Das richtige Brennholz sollte verwendet werden.
  • Papier oder lackiertes Holz dürfen nicht verbrannt werden.
  • Der Kamin muss regelmäßig gereinigt werden.
  • Ist ein Parkett im Kaminzimmer vorhanden, muss für eine höhere Luftfeuchtigkeit gesorgt werden.

Kaminöfen fachmännisch montieren

Eine Baugenehmigung für einen selber gebauten Kachelofen oder Kamin ist nicht notwendig. Hat der Bezirksschornsteinfeger seine Zustimmung gegeben, muss er vor Inbetriebnahme des Kaminofens nur noch die Abnahme durchführen. Zwei- bis dreimal im Jahr wird er die Abgasanlage reinigen und überprüfen. Die Reinigung dient nicht der Optik, sondern der Sicherheit. Der Abzug des Kamins darf nicht verstopft sein, damit die Hitze und der Rauch optimal abziehen können. Für die Montage der Kaminöfen sind einige Punkte ebenfalls wichtig:

  • Der Boden vor dem Kachelofen darf nicht brennbar sein.
  • Die Verkleidung des Kamins sollte aus Porenbeton bestehen, da er hitzebeständig ist.
  • Der Abstand zwischen Wand und Kamineinsatz muss ungefähr 40 Zentimeter betragen.
  • Das Verbindungsstück sollte aus Stahl mit einer  Wandungsstärke von 0,6 Millimeter bestehen.
  • Das Ofenrohr muss ordnungsgemäß angeschlossen sein.
  • Das Rohr muss an den Schornsteinquerschnitt reichen, aber nicht hineinragen.
  • Für ein Kaminofen muss mindestens vier Quadratmeter Raumluft je Kilowatt Heizleistung zur Verfügung stehen.
  • Für Neubauten ist bei Kaminöfen ein externer Frischluftanschluss ratsam.

Ein Kaminbausatz spart Arbeit beim Aufbau

Wird ein neuer Kaminofen nachträglich eingebaut, verursacht das Staub, Dreck und kostet viel Zeit. Vorteilhaft ist die Verwendung eines Kaminbausatzes. Ein Fachmann hilft bei Beratung, Auswahl und auch Montage.

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Tags: KaminPlanung
Gewerke:Ofen- und Luftheizungsbauer

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