Estrich oder Ausgleichsmasse sind ideale Baustoffe für den Kellerboden
Ratgeber

Kellerboden - Estrich oder Ausgleichsmasse verwenden?

Autor:
Redaktion

Je nach Zustand und Anforderung an den Kellerboden eignet sich Estrich oder Ausgleichsmasse besser für den Untergrund als Spachtelmasse.

Kellerboden - der richtige Untergrund

Ganz gleich, ob es sich um eine Sanierung oder einen Neubau des Kellerbodens handelt: Estrich oder Ausgleichsmasse zählen zu den beiden beliebtesten Materialien, um den Untergrund zu gestalten. 

Bei der Auswahl des Produkts kommt es auf die späteren Anforderungen an. Wichtig sind Kriterien wie die Last, welche der Boden tragen muss und die Raumhöhe.

Keller sind häufig feucht, da der Boden und die Wände in Bewegung sind. Zum Verhindern von Rissen im Boden ist ein Dämmstreifen am Rand zu empfehlen. Dadurch ist die Masse von der Wand entkoppelt und vermindert die Gefahr von Rissbildung im Boden.

Estrich verfügt über eine hohe Belastbarkeit

Estrich, auch als Unterlagsboden bekannt, gibt es in verschiedenen Ausführungen, wie Beton-Estrich oder Trockenestrich. Der Fußbodenbelag ist für den Innen- und Außenbereich geeignet. Beton-Estrich setzt sich aus Zement, Sand oder Kies und Wasser zusammen. Trockenestrich besteht aus fertigen Platten zum Verlegen auf dem Boden.

Vorteilhaft ist die hohe Festigkeit und Widerstandsfähigkeit. Der Baustoff verträgt Kälte, Hitze und Nässe und hat einen geringen Verschleiß. Zudem verfügt Estrich über eine hohe Belastbarkeit.

Ein Nachteil des Baustoffes ist die lange Trocken- und Aushärtungszeit. Diese dauert bis zu 30 Tagen. Erst im Anschluss ist der Boden voll belastbar. Während der Trockenzeit verliert Estrich viel Feuchtigkeit. Dabei ist zu beachten, dass sich keine Risse bilden.

Ausgleichsmasse ist selbstverlaufend und einfach in der Anwendung

Ausgleichsmasse eignet sich zum Füllen von Löchern im Boden, zum Ausgleichen von Unebenheiten und zum Glätten. Bei einem späteren Verlegen von Bodenfliesen ist ein glatter und ebener Untergrund besonders wichtig.

Im Gegensatz zu Estrich trägt Ausgleichsmasse kaum auf Böden auf. Daher eignet sich diese Variante vor allem für Räume mit einer niedrigen Höhe wie Kellerräume. Ebenso ist der Bodenbelag zum Ausbessern von Unebenheiten oder kleineren Löchern mit einem Niveauunterschied bis zu drei Zentimetern zu empfehlen. 

Die Spachtelmasse ist einfach zu verarbeiten. Ausgleichsmasse ist selbstverlaufend, ein Glattziehen ist nicht notwendig. Mögliche Blasen, die sich auf dem Kellerboden bilden, werden mit einem dünnen Stab zerstochen. Nachteilig ist, dass ein sehr zügiges Verarbeiten der Masse erforderlich ist, solange diese noch flüssig ist.

Einfache Verarbeitungstechnik überzeugt bei der Auswahl

Für einen herkömmlichen Keller ist die Ausgleichsmasse die richtige Wahl. Die einfache Verarbeitung sowohl zum Glätten als auch zum Füllen von Unebenheiten sind eindeutige Vorteile gegenüber dem Estrich als Bodenbelag.

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Tags: Keller
Gewerke:Bodenleger

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