Es gibt positive und negative Veränderungen im Jahre 2019 bei der Förderkreditgabe der KfW-Bank
Ratgeber

KfW-Bank: Zinssenkung und lohnenswerte Förderungen 2019

Autor:
Redaktion

Änderungen aus dem letzten Jahr, wirken sich auf KfW-Förderungen 2019 aus. Im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen gab es Zinssenkungen.

Die KfW-Bank hat zum 07.11.2018 die Zinsen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen geändert. Mit dieser Änderung sollen die Förderprogramme für Bauherren attraktiver werden. Allerdings gibt es neben diesen positiven Neuerungen auch eine Änderung bei der Tilgung: Es sind keine kostenlosen Sondertilgungen der Kredite mehr möglich.

Zinssenkungen im Bereich der wohnwirtschaftlichen Investitionen

Die Zinssenkung betrifft das „KfW-Wohneigentumsprogramm“ (124 und 134), das Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ und die Förderung zum altersgerechten Umbau (159) sowie das Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (167).

Mit KfW-Wohneigentumsprogramm fördert die KfW-Bank den Kauf oder Bau von selbstgenutztem Wohneigentum. Gemeint sind Eigenheim oder Eigentumswohnung. Dies gilt auch für Genossenschaftsanteile von Privatpersonen. Die Förderung wird in günstigen Förderkrediten mit bis zu 50.000 Euro bereitgestellt.

Im Programm 153, „Energieeffizient Bauen“, vergibt die KfW ebenfalls zinsgünstige Kredite beim Bau oder dem Ersterwerb eines Hauses, welches den energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus beziehungsweise 55 oder eines Passivhauses erfüllt. Hier kann man ebenfalls bis zu 50.000 Euro an Fördergeldern pro Wohneinheit bekommen. Hinzu kommt ein Tilgungszuschuss, der sich nach dem erreichten Effizienzhaus-Niveau richtet.

Auch die Förderung zum Programm „Altersgerecht Umbauen“ (159) lohnt sich in 2019. Hausbesitzer erhalten einen Kredit für die barrierefreie Gestaltung des Hauses oder für umgebauten Wohnraum. Es sind ebenfalls bis zu 50.000 Euro an Kreditgabe pro Wohneinheit möglich.

Im Programm 167, „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“, bekommen Hausbesitzer, welche ihr Haus sanieren möchten, ebenfalls bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für eine Heizungsmodernisierung, wenn sie auf erneuerbare Energien umgestellt wird.

Keine Sondertilgungen mehr möglich

Zwar können Hausherren und solche die es werden möchten, von der Zinssenkung profitieren, allerdings gibt es seit dem letzten Jahr auch eine Neuerung im Bereich Sondertilgung.

Wer einen Teil der Kreditsumme mithilfe der Sondertilgung zurückzahlen will, kann das 2019 nicht mehr tun, denn kostenlose Sondertilgungen werden restlos gestrichen. Es fällt eine individuell berechnete Vorfälligkeitsentschädigung an, wenn vorzeitig getilgt wird.

Für die Förderprogramme „Energieeffizient Bauen“ (153) und „Energieeffizient Sanieren“ (151/152) gibt es eine deutliche Verschlechterung der Konditionen im Bereich der Sollzinsbindung. Schon seit April 2018 gibt es keine Zinsbindungsfrist von 20 Jahren mehr. Maximal ist eine Zinssicherheit von zehn Jahren möglich.

Ebenfalls eine ungünstige Neuerung: Die bereitstellungszinsfreie Zeit wurde für die beiden Programme von 12 auf 6 Monate gekürzt. Ab dem siebten Monat nach der Zusage des Darlehens, wird von der KfW-Bank wird für den noch nicht ausgezahlten Darlehensteil ein Bereitstellungszins von 0,25 Prozent pro Monat berechnet.

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