Ratgeber

Kippen auf dem Bau

Autor:
Redaktion

Die Zeiten, in denen es salonfähig war, sich genüsslich einen Glimmstängel anzuzünden sind längst vorbei. Auch das Klischee vom kettenrauchenden Bauarbeiter erfüllt sich immer weniger. Allerdings ist Deutschland beim Konsum von Tabakwaren immer noch europäischer Spitzenreiter. Gerade für Handwerksbetriebe kann dies zum Problem werden.

Warum, aber vor allem wie kann man seinen Zigarettenkonsum senken oder gar ganz einstellen? Zum Wohl des eigenen Körpers und des Betriebs.

Warum Handwerker nicht rauchen sollten

1. Vernebeltes Vergnügen

Der erste, nicht ganz investigative Fakt, dreht sich um das Sexualleben. Wer die Wörter „Rauchen“ und „Sex“ in die Google-Suche tippt, wird schnell fündig. Das Fazit einer kurzen Recherche? Raucher haben weniger und sogar schlechteren Sex. Wer beim Bohren und Hämmern die ganze Intensität erleben will, sollte also schleunigst aufhören zu rauchen.

2. Geld in den Kamin werfen

Je nach Konsum (z.B. eine Schachtel am Tag) geben Raucher bis zu 2000 Euro im Jahr für ihre Nikotin-Sucht aus. Für das Geld könnte der clevere Handwerker auch seinen Werkzeugpark erweitern.

3. Es schadet wirklich der Gesundheit

Wem Sex und Geld eher schnuppe sind, sei folgende Frage gestellt: Will man wirklich irgendwann so aussehen, wie eines dieser gruseligen Schockbildern auf den Kippenpackungen? Dann doch lieber so aussehen, wie eines der Model, aus dem Werkstattkalender.

Es gibt aber auch betriebliche Gründe, warum das Rauchen zumindest während der Arbeitszeit eingeschränkt werden sollte.

1. Rauchen schadet der Produktivität

Zwischendurch eine kleine Pause am Tag einzulegen, gehört zum handwerklichen Alltag. Grundsätzlich zählt die Raucherpause aber nicht zur Arbeitszeit. Die Zigarettenpausen sollten sich also im Rahmen halten. Apropos Produktivität: Es ist nachgewiesen, dass Menschen, die Rauchen öfter krankgeschrieben sind. Auch auf die Kollegen hat das qualmen negative Auswirkungen. Da Passivrauchen ähnlich schädlich ist, als würde man aktiv Tabak konsumieren. Im Sinne von Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, sollte demnach auch Rücksicht auf seine Mitmenschen genommen werden.

2. Vorsicht, leicht entzündlich

Durch Zigaretten steigt das Risiko eines Brandschadens. Wenn mit Holz, leicht entzündlichen Stoffen und Flüssigkeiten gearbeitet wird, könnte der Chef ein generelles Rauchverbot in der Werkstatt oder Betrieb durchsetzen.

3. Kundenakquise

Trifft man auf Bestands- oder Neukunden, will man natürlich immer einen guten Eindruck hinterlassen. Immerhin geht es um die Auftragsakquise. Beißende Zigarettengeruch könnte auf das ein oder andere Gespräch negativen Einfluss nehmen.

Extra Fakt: Die fatalen Folgen des Zigarettenkonsums.

Die drei besten Methoden, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Wir lassen Euch aber nicht allein. Hier kommen drei nicht ganz ernst gemeinte Methoden, um mit dem Rauchen aufzuhören.

1. Die Ersatz-Therapie

Normalerweise würde man nun zu speziellen Pflastern oder Kaugummis greifen. Warum nicht einfach an einem Stück Holz lutschen, immer dann, wenn man plötzlich wieder Lust auf eine Kippe bekommt.

Erfolgsquote: unter 10 Prozent

2. Hypnose

Man kann sich aber auch vom Chef hypnotisieren lassen. Mittels dieser Methode wird versucht das Unterbewusstsein zu beeinflussen. Danach ist man zwar Rauch-Frei, aber vielleicht auch ein willenloser Arbeitssklave des Chefs.

Erfolgsquote: 5 Prozent

3. Akkupunktur

Der menschliche Körper hat wohl so etwas wie Suchtpunkte. Akkupunktiert man diese, kann das Verlangen nach dem süchtig machenden Nikotin theoretisch gelindert werden. Dazu lohnt sich ein Besuch beim örtlichen Tischler, um sich dort aufs Nagelbrett zu legen.

Erfolgsquote: vielleicht 15 Prozent.

Weiter führender Link: https://www.tagesspiegel.de/politik/wirtschaftlicher-schaden-durch-tabakkonsum-studie-raucher-kosten-jaehrlich-80-milliarden-euro/11658760.html

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