Mit frischen Zutaten selber kochen und Zeit sparen – möglich ist das mit einer Kochbox
Ratgeber

Kochbox fürs kreative Selberkochen – was steckt dahinter?

Autor:
Redaktion

Eine Kochbox liefert neben einem guten Rezept, auch die passenden Zutaten. Doch welche Vor- und Nachteile hat diese Art des Kochens?

Kochboxen sind in jedem Falle eine gute Sache für berufstätige Menschen, die keine Zeit haben, ihren Wocheneinkauf auf dem Markt oder im Supermarkt selbst zu erledigen und trotzdem auf Fertiggerichte verzichten möchten. Daneben kann man sich auf kreative Rezepte freuen, auf die ungeübte Köche sicherlich sonst verzichten müssten.

Eine Kochbox liefert frische Zutaten und die passenden Rezeptideen, sodass die Möglichkeit gegeben ist, sich gesund und vielseitig zu ernähren. Wahlweise können vegetarische Gerichte, Rezepte mit Fleisch oder Fisch beim jeweiligen Anbieter ausgewählt werden.

Die Kochboxen können im Abo bestellt werden, entweder für zwei oder mehr Personen. Die Zutaten werden grammgenau ins Haus geliefert, sodass keine Lebensmittel übrigbleiben, die nicht verwertet werden.

Kochboxen kann man im Abo bestellen

Bei allen Kochbox-Anbietern funktioniert das Bestellprinzip relativ ähnlich. Die fertiggepackten Boxen können auf der Seite des Anbieters ausgewählt werden. Auch wie viele Gerichte es pro Woche sein sollen, kann dort bestimmt werden und es besteht die Möglichkeit, vorgeschlagene Gerichte auszutauschen, wenn man weiß, dass einem dieses Rezept nicht schmecken wird. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Datum.

Einige Anbieter Arbeiten mit Starköchen für die Rezeptauswahl zusammen, andere mit Diätkonzepten wie Weight Watchers. Die Rezeptauswahl kann vorab eingesehen werden.

Preislich liegen die Gerichte zwischen sechs und zehn Euro. Werden mehr Wochengerichte bestellt, wird es meist günstiger.

Wo liegen die Nachteile?

Theoretisch kann man nichts falsch machen mit der Bestellung einer Kochbox. Die Rezepte sind abwechslungsreich und es bleiben keine Lebensmittel übrig. Die Rezepte sind auch für Anfänger durchführbar und die Abos können bei allen Anbietern auch problemlos pausiert werden, wenn man unterwegs ist.

Der Preis ist dennoch ein Nachteil, denn dieser liegt deutlich über dem, was man sonst an Geld für ein selbstgekochtes Gericht ausgeben würde. Der Rezeptvorschlag wird mitbezahlt.

Auch der Zeitraum, in welchem die Kochbox geliefert wird, ist nicht gerade etwas für flexible Leute. Dieser wird nicht genau angegeben und liegt in einem Zeitfenster zwischen vier und fünf Stunden

Die Mengen sind genau kalkuliert sie lassen sich nicht beliebig aufstocken. Außerdem gibt es mehr Müll als bei einem normalen Einkauf.

Zutaten sind oft nicht klar deklariert

Ein weiterer Nachteil vor allem für Allergiker und Menschen die unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden ist, dass es kaum Hinweise auf die Herkunft der Zutaten pro Rezept auf der Webseite gibt.

Der Verbraucher weiß nicht, wie hoch der Bio-Anteil ist und wie lange das Gemüse gelagert wurde. In Städten halten sich die Transportwege natürlich in Grenzen, aber in ländlichen Gebieten ist das ein Problem. Bei frischen Produkten gibt es kein Widerrufsrecht.

Auch für Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten sind Kochboxen ungeeignet. Es gibt zwar Kennzeichnungen wie „glutenfrei“, aber auf den Internetseiten ist das auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen, ob es in einer Kochbox möglicherweise unverträgliche Zutaten gibt.

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