Stahlstützen tragen das Dach, während der Kniestock erhöht wird
Checkliste

Kosten fürs Anheben eines Dachstuhls – dies ist einzukalkulieren

Autor:
Redaktion

Hausherren, die Wohnraum unter dem Dach gewinnen wollen, sollten das Anheben des Dachstuhls in Erwägung ziehen. Die Kosten sind überschaubar.

Prüfen, ob das Anheben des Dachstuhls möglich ist

Kosten fallen für diese Vorprüfung in der Regel nicht an. Bauherren können leicht selber feststellen, ob das Ausbauen des Daches möglich ist. Es sind lediglich einige Telefonate erforderlich.

  • Feststellen, ob das Haus unter Denkmalschutz steht.
  • Ermitteln, ob eventuell die gesamte Siedlung als Baudenkmal zählt.
  • Beim Denkmalschutzamt nachfragen, welche Möglichkeiten bestehen.
  • Beim Bauamt der Gemeinde anfragen, ob die geplante Gebäudehöhe erlaubt ist.

Kalkulation der Kosten

Technisch ist das Aufstocken des Dachstuhls fast immer möglich. Aber ein Architekt oder Bauingenieur muss die Statik berechnen. In manchen Fällen ist das Aufmauern des Kniestocks nur unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise mit dem Bau eines Ringankers möglich. Diese Posten sind bei der Kostenkalkulation zu beachten:

  • Erfassen, welche Kosten für das Planen und das Berechnen der Statik anfallen.
  • Gebühren der Gemeinde für die Baugenehmigung ermitteln.
  • Preis für das Freilegen der Dachbalken und des Kaminblechs erfragen (Arbeit kann der Bauherr auch selber durchführen).
  • Kosten für das Anheben des Dachstuhls mittels Hydraulikpumpen erfassen.
  • Anzahl und Länge der benötigten Stahlstützen und Dauer der Maßnahme ermitteln.
  • Preis für die Stützen erfragen.
  • Preis für das Aufmauern des Kniestocks durch Maurer feststellen (Arbeit kann Bauherr selber durchführen).
  • Kosten für das Absenken des Daches über Hydraulikpumpen sind meist im Preis für das Anheben enthalten.
  • Maurerpreise für das Einmauern der Dachbalken einkalkulieren.
  • Kosten für das Dämmen der neu gebauten Wände berücksichtigen.

Überblick über den Aufwand

Die Baumaßnahme ist mit einem überschaubaren Aufwand durchzuführen. Ein Zeitplan hilft, das Aufstocken zügig zu erledigen.

  • Nach dem Einreichen des Bauantrags Räume unter dem Dach leerräumen.
  • Dachbalken freilegen, sobald der Antrag genehmigt ist.
  • Firma für das Anheben und Absenken des Dachstuhls beauftragen und Stützen ordern.
  • Maurer beauftragen oder Baumaterial ordern.
  • Wenn das Dach auf den Stützen steht, zügig den Kniestock aufmauern.
  • Dämmmaterial besorgen oder besser Fachbetrieb beauftragen.
  • Dach absenken lassen und Stützen entfernen.
  • Balken einmauern lassen oder selber einmauern.
  • Abschließend neue Gebäudeteile dämmen.

Der schnelle Weg zu mehr Wohnraum

Bei guter Planung ist das Anheben, Aufmauern und Absenken ohne die Vorarbeiten in zwei bis drei Tagen erledigt. Die Kosten bewegen sich zwischen 8.000 und 12.000 Euro.

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Tags:
Gewerke:Zimmerer

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