Auf gute Nachbarschaft: verträgliche Kräuter in einem Beet zusammenzupflanzen lohnt sich
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Kräuter nebeneinander pflanzen - die besten Tipps

Autor:
Redaktion

Man kann die aromatischsten Kräuter nicht nebeneinander pflanzen, wenn es der Nachbarpflanze nicht gefällt. Simple Regeln bereichern die Ernte.

Diese Kräuter passen nebeneinander

Eine bunte Mischung aus Kräutern ist ein wahrer Gaumenschmaus im Essen. Wenn die richtigen Pflanzen nebeneinander stehen, bleibt die Konkurrenz um die vorhandenen Nährstoffe aus. Beispielsweise sind Kerbel, Majoran, Dill, Pimpernelle und Schnittlauch Kräuter, die gern in Gesellschaft von Kamille stehen.

Das mögen Salbei, Basilikum und Thymian

Wer Rosmarin neben Thymian setzt, handelt praktisch. Da beide nicht winterfest sind, fühlen sie sich gemeinsam auf der Fensterbank in einem Topf wohl. Thymian versteht sich mit allen mediterranen Kräutern wie Borretsch, Koriander, Fenchel und Estragon. Wer Salbei mag, pflanzt ihn am besten neben Oregano.

Zitronenmelisse - die Verträgliche

Zitronenmelisse pflegt ein gutes Verhältnis zu beliebigen Kräutern und unterstützt das Wachstum der anderen. Nur mit Basilikum in ihrer Nähe ist Vorsicht geboten. Ysop freut sich über die Nachbarschaft von Lavendel und hilft diesem beim Wachsen. Und Petersilie verträgt sich mit Schnittlauch und Dill. 

 

Welche Pflanzen nicht zusammen passen

Melisse und Basilikum muss der Kräuterfreund getrennt voneinander pflanzen, ebenso vertragen sich auch Dill und Estragon nicht sonderlich. Auch Koriander und Fenchel teilen sich nicht gern einen Kräutertopf, weil sie sich nicht verstehen. Obwohl Kamille sich verträglich mit vielen Kräutern zeigt, steht sie nicht gerne neben Pfefferminze.

Liebstöckel und Wermut - die Einzelgänger

Eigentlich ist Liebstöckel ein Einzelgänger, der viel Platz für sich beansprucht. Nur in Gesellschaft mit Petersilie und Fenchel erweist er sich als friedlicher Nachbar. Ebenso wie Wermut braucht der Lavendel viel Abstand zu anderen Kräutern, um gut zu gedeihen.

Majoran und Thymian möchten keine Nachbarschaft

Thymian und Majoran darf der Hobbygärtner keinesfalls nebeneinander pflanzen. Sie passen - auch geschmacklich - überhaupt nicht zusammen. Dennoch bekommen Sie oftmals einen gemeinsamen Standort, an dem der Majoran den Kürzeren zieht und eingeht.

Was in Beeten gut zusammen passt

Wer neben Gemüse Kräuter anpflanzt, kann die Sorten, welche sich gegenseitig fördern, als Mischkultur anpflanzen. Kohlrabi, Gurken und Tomaten profitieren vom Basilikum. Brennnessel verbessert den Boden und hält Blattläuse von Sträuchern und Obstbäumen fern.

Mit Kräuterpflanzen gegen Blattläuse

Bohnenkraut wehrt Blattläuse zwischen allen Bohnenarten, Blattsalaten und Erdbeeren ab. Mit Kapuzinerkresse gedeihen Kartoffeln sowie Radieschen gut und neben Jungbäumen hält sie Läuse fern. Wer neben Zucchini und Gurken Borretsch anpflanzt, verhindert, dass Insekten diese bestäuben. 

Lavendel und Thymian vertreiben Ameisen

Um gut zu gedeihen und schön zu blühen, sehen Rosenbeete gern Lavendel zwischen sich stehen. Obwohl Rosenzüchter seine Wirkung gegen Blattläuse bestreiten, dass er Ameisen vertreibt, gilt als gesichert. Durch den intensiven Duft des Thymians meiden Ameisen Karotten, Erbsen und alle Kohlsorten und Blattsalate.

Auf die Beschaffenheit des Bodens achten

Bei der Wahl und Aufzucht der Kräuter spielt natürlich die Beschaffenheit des Bodens eine große Rolle. Jedoch sind die meisten in jeder Hinsicht unkompliziert und kommen gut nebeneinander aus. Für eine erfolgreiche Aufzucht eignet sich am besten eine Kräuterspirale oder eine Kräuterpyramide mit verschiedenen Ebenen.

Die Anordnung muss stimmen

Damit verschiedene Kräutersorten einträchtig miteinander auskommen, braucht es drei Klimazonen mit Wasserzone. In diese kommen beispielsweise Wasserminze, Kalmus und Brunnenkresse. Dagegen stehen Sauerampfer, Kerbel und Petersilie in der Feuchtzone mit nährstoffreicher humushaltiger Erde richtig. 

Die Mittelmeerzone und Halbschattenkräuter

Schnittknoblauch, kleiner Gewürzthymian sowie alle Mittelmeerkräuter lieben trockenen mageren Sandboden bei vollem Sonnenschein. Sie verlangen keinen Dünger und es reicht, die Erde ab und an etwas aufzulockern. Hingegen verlangen Blutampfer, Kümmel und Melisse Halbschatten in der Normalzone. Es spricht auch nichts dagegen, am Fuß der Spirale Waldmeister zu setzen.

Tags:
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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