Kräuter brauchen den richtigen Standort, damit sie im Kräutergarten schön gedeihen
Ratgeber

Kräutergarten anlegen - sinnvolle Beispiele

Autor:
Redaktion

Frische Kräuter sind lecker. Damit sie im Kräutergarten gedeihen, sollte beim Anlegen nichts dem Zufall überlassen werden. Beispiele zeigen, warum.

Kräuter im Garten - eine würzige Oase anlegen

Wenn man einige grundlegende Dinge beachtet, kann man sich ganz einfach einen Kräutergarten anlegen. Im Bereich mit normaler Erde fühlen sich Kamille, Kerbel, Koriander und Kümmel wohl. Schnittlauch und Zitronenmelisse mögen feuchte Zonen. Basilikum und Selleriekraut bevorzugen nährstoffreichen Boden, Liebstöckel und Pfefferminze brauchen viel Platz.

Kamille fördert das Wachstum von Kerbel, Majoran, Schnittlauch und Dill. Wiederum möchten Schnittlauch und Dill auch gern neben Petersilie stehen. Außer neben Basilikum, kann Zitronenmelisse mit sämtlichen Kräutern gepflanzt werden. Dafür mag Basilikum duftenden Rosmarin und kann sogar mit ihm in einen Topf, was für die Fensterbank ganz praktisch ist.

Das Kräutergärtchen sollte idealerweise ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen bekommen und auch nicht so weit vom Haus entfernt liegen. Doch bevor man sich mit dem Anlegen beschäftigt, sollte man sich überlegen, welche Kräuter auch wirklich zum Kochen verwendet werden.

Schöne Beispiele und Möglichkeiten für einen Kräutergarten

Wer schon einen bestehenden Gemüsegarten hat, für den wäre es denkbar, den Kräutergarten in das Beet zu integrieren. Kräuter lassen sich gut mit allen Gemüsesorten kombinieren. Allerdings ist es auch eine schöne Idee, einen separaten Kräutergarten anzulegen. In einem Kräuterbeet mit gerader Form können Kräuter nach Plan gepflanzt werden, um sie später auch wiederzufinden.

Auch geschwungene oder runde Beete sind anregende Beispiele. Diese lassen sich durch eine schöne Umrandung mit Buchsbaumkugeln oder als Steingarten, gemischt mit Blumen, anlegen. So entsteht nicht nur eine natürliche Abgrenzung zum übrigen Garten, sondern man kann sein Stückchen Natur mit allen Sinnen genießen.

Mehr als nur ein Blickfang ist eine Kräuterspirale. Selbst im kleinen Garten wird sie verschiedenen Pflanzen mit unterschiedlichen Bodenansprüchen gerecht. Ob heimische Kräuter wie Dill und Petersilie oder mediterrane Gewächse wie Thymian und Lavendel - die Kräuterspirale bietet allen Kräutern optimale Bedingungen zum Gedeihen.

Kräuter auf der Fensterbank ziehen

Wer keinen Garten hat, kann auf der Fensterbank Kräuter in einzelne Töpfe oder Blumenkästen setzen. Der Pflegeaufwand ist jedoch größer. Im Sommer müssen Küchenkräuter regelmäßig gegossen werden und sollten nach dem Wasserbedarf sortiert werden. Außerdem muss bei allen Behältnissen darauf geachtet werden, dass sich keine Nässe staut. Im längeren Kasten ist es sinnvoll, nur Kräuter zu kultivieren, welche den gleichen Pflegeanspruch haben.

Am wohlsten fühlen sich die meisten Küchenkräuter in einem Substrat aus Sand, Lehm und Kompost. Auch in einer speziellen Kräutererde aus der Gärtnerei gedeihen sie prächtig. Bei der richtigen Pflege halten es ältere Kräuterpflanzen bis drei Jahre in ihren Töpfen aus. Jüngere Pflanzen hingegen sollten alle zwei Jahre umgetopft werden. Nicht zuletzt ist solch ein nützlicher Fensterbank-Kräutergarten in der Küche ein duftendes, sinnliches Erlebnis und ein dekorativer Anblick.

Tags: GartenplanungKüchenideen
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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