Wer lange Touren mit dem E-Bike plant, darf das Laden des Akkus nicht vergessen
Ratgeber

Ladegarage für E-Bikes

Autor:
Redaktion

E-Bikes liegen im Trend. Inzwischen gibt es in jeder größeren Stadt Ladestationen für Akkus. Wie funktioniert das System und was gibt es zu beachten?

Längere Touren mit dem E-Bike machen Spaß. Wer große Strecken mit dem E-Fahrrad zurücklegt, muss aufpassen, dass der Akku das durchhält. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es bereits E-Bike-Ladestationen, die in einer App für iOS und Android zusammengestellt sind. Sie finden ihren Platz an Restaurants, Museen oder Rathäusern in verschiedenen Städten. Während der Akku geladen wird, ist Zeit für ein bisschen Sight Seeing oder einen gemütlichen Kaffee. Wichtig ist, das eigene Ladeteil immer dabei zu haben.

Unterschiedliche Stationen zum Laden des Fahrrad-Akkus

Die Ladestationen für E-Bikes können sich voneinander unterscheiden. Von Schließfächern mit integrierten Steckdosen über Fahrradständer mit spritzwassergeschützten Schuko-Steckdosen bis hin zu Ladesäulen für E-Cars und E-Bikes oder Restaurants, die einen Raum anbieten, in welchem der Akku geladen werden kann, ist inzwischen alles vorhanden.

Am häufigsten findet man Fahrradständer mit angebrachten Steckdosen oder Schließfächer, in die der Akku zum Laden eingeschlossen wird. Ebenfalls sind kleine Ladesäulen mit angebrachten Steckdosen beliebt oder Restaurants und Cafés, die Netzteile von Panasonic und Bosch bereithalten. Verschiedene Anbieter sind bereits auf dem Markt zu finden.

Die Ladestationen mit SSL-Energie vom Anbietet Charge4Bike sind ein sehr einfaches System. Hierbei wird das E-Bike einfach abgestellt und mit der am Fahrradständer integrierten Steckdose.

Außerdem gibt es Akkurad-Tankstellen, die beispielsweise Cafés erwerben können. Das ist eine Säule mit Steckdosen oder Schließfächer mit integrierter Steckdose. Der Anbieter TERRA.bike bietet Ladestationen an, die mit Solarenergie funktionieren.

Beachtenswertes bei der Nutzung einer Fahrrad-Ladestation

Oft ist das Aufladen kostenlos. Bei einigen Ladestationen, die von Stromanbietern bereitgestellt werden, wird zur Freischaltung eine Karte benötigt. Wichtig ist, das Fahrrad beim Ladevorgang immer abzuschließen.

Bei Regen sollte man auf ein Laden im Außenbereich verzichten. Die meisten Netzteile sind wasserempfindlich und können kaputt gehen. Selten gibt es Ladestationen, die ein wasserdichtes Kabel zum Laden anbieten.

Die meisten Ladestationen befinden sich im Außenbereich und können 24 Stunden genutzt werden.

Ladegarage für Veranstaltungen und Festivals

Ein ganz besonderes Projekt im Bereich Ladestation für E-Bikes haben Bochumer Schüler der Technischen Beruflichen Schule ins Leben gerufen. Sie haben bundesweit die erste mobile und energieautarke E-Bike-Garage entwickelt. Diese besteht aus ausrangierten Bürocontainern und ist eine umweltfreundliche und netzunabhängige Ladestation für E-Bikes und Pedelecs. Das Dach ist mit Solarpaneelen ausgestattet.

Die Kabine ist transportierbar und netzunabhängig. Ideal für den Einsatz auf öffentlichen Veranstaltungen in der Nähe von Bochum. Ob sich diese Idee weiter verbreiten wird, bleibt abzuwarten.

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