Laminatdielen am besten mit einem Schlagschutz vorsichtig zurechtklopfen
Schritt für Schritt

Laminat neu verlegen - in 7 Schritten zum fertigen Boden

Autor:
Redaktion

Damit der neue Boden allen Ansprüchen genügt, ist beim Verlegen von Laminat die richtige Vorbereitung besonders wichtig.

1. Raum und Material vorbereiten

Der Boden darf keine Unebenheiten über drei Millimeter vorweisen. Spachtelarbeiten müssen gut austrocknen, bevor das Laminat zum Akklimatisieren mindestens 24 Stunden im Raum lagert. Die Luftfeuchtigkeit sollte unter 70 Prozent liegen, die Temperatur nicht unter 18 Grad Celsius.

2. Trittschalldämmung und Isolierung

Bei fußkalten Böden liegt direkt auf dem Boden eine PE-Folie als Feuchtigkeitssperre. Darüber erfolgt die Trittschalldämmung aus Kork, Spezialschaum oder Filz. Die Matten optimalerweise parallel zum Lichteinfall und auf jeden Fall parallel zum Laminat verlegen. Sie überlappen dabei um etwa 20 Zentimeter.

3. Wandabstand ab der ersten Reihe einhalten

Mit Keilen und Abstandshaltern ergibt sich der passende Wandabstand von zehn bis 15 Millimetern. Bei den ersten Paneelen die Längsfeder entfernen und an die Abstandshalter heranklopfen (grundsätzlich erst längs, dann quer). Reihenendstücke sollten mindestens 50 Zentimeter lang sein. Anschließend ist das Neuverlegen des Laminatbodens besonders einfach.

4. Ausmessen und zuschneiden

Liegt das Paneel an der bereits verlegten Reihe und der Wand an, die notwendige Länge einfach einzeichnen. Das abgeschnittene Stück bildet den Anfang der nächsten Reihe (wilder Verlauf). Der Zuschnitt selbst erfolgt mit Tischkreissäge oder Stichsäge.

5. Fixierung der Laminatdielen

Beim klassischen Klicklaminat rasten Nut und Feder hörbar ein. Bei echtem Parkett werden die neuen Paneele mit Leim aneinander fixiert. Der überquellende Leim wird nach dem Verlegen sofort abgewischt und schützt vor eindringendem Schmutz. Anschließend die exakte Position mit Hammer und Schlagschutz vorsichtig einhämmern.

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6. Letzte Reihe des Laminats neu verlegen

Ein Reststück dient als Schablone, um die richtige Länge und Breite der letzten Dielen zu ermitteln. Auch hier ist der Abstand zur Wand zu beachten. Auch Heizungsrohre mithilfe einer Schablone so knapp wie möglich aussparen. Ein Zugeisen dient als passendes Werkzeug, um die letzten Paneele einzupassen und zurechtzuklopfen.

7. Der Abschluss mit Leisten

Die Sockelleisten zum Abschluss rund um den Boden an der Wand anbringen. Wer keine speziellen Eckstücke kauft, kann mit einer Gehrungssäge die passenden Winkel der Leisten zuschneiden. Dehnungsfugen und Übergänge zu anderen Bodenbelägen verstecken sich unter einer Übergangsleiste, die am Boden selbst befestigt ist. Zuletzt muss die vorgesehene Trocknungszeit des Leims vergehen, bevor der Boden die übliche Belastbarkeit vorweisen kann.

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Tags:
Gewerke:Bodenleger

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