Die mobilen Akku-Leuchten können überall hin mitgenommen werden, auch kurzerhand ins Freie
Ratgeber

Licht to go

Autor:
Tanja Müller

Ob drinnen oder draußen, immer häufiger können Leuchten überall hin mitgenommen werden. Die akkubetriebenen Lichtmacher setzen just zum Eroberungszug an.

Sie spenden genau dort Licht, wo man es gerade braucht – am Rand des Tischkickers, am Bücherregel, auf der Terrasse, im Baumhaus und, und, und… Vor allem zaubern sie schönste Atmosphäre. Die Rede ist von mobilen Leuchten – dem neuesten Trend der Lichtbranche.

Ihren Ursprung haben sie als Arbeitsleuchten in Industriehallen und Werkstätten, zunächst mit, dann akkubetrieben ohne Kabel. Und so verwundert es kaum, dass die ersten mobilen Außenleuchten auch verblüffende Ähnlichkeit mit ihren industriellen Vorbildern aufweisen. Schon vor neun Jahren entwirft Designerin Emiliana Martinelli ihre Pistillo-Serie: Ihre Außenleuchten haben alle einen Haken, um sie herumzutragen oder aufzuhängen. Das eine Modell könnte auch in einer Autowerkstatt zum Einsatz kommen, das andere mutet wie eine moderne Grubenlampe an.

Mobile Leuchten für moderne Nomaden

Und spätestens seit der diesjährigen Beleuchtungsmesse Euroluce während des Salone del Mobile in Mailand, wo die tragbaren Lichtmacher fast schon inflationär die Hallen illuminieren, setzen sie auch hierzulande zur Eroberung von Haus und Garten an. Unsere mobile Gesellschaft stürzt sich drauf, lieben doch moderne Stadtnomaden flexibles Mobiliar.

Lange Kabel, gern auch in knalligen Farben, bringen einige transportable Modelle mit. Sie lassen sich bei Bedarf dekorativ um den Leuchtenfuß wickeln und bieten schon enormen Freiraum. Das Gros kommt aber ohne Kabel aus. Leistungsstarke Akkus versorgen die zumeist mit effizienten LEDs ausgestatteten Leuchten. Klein, leicht und lichtstark spenden sie je nach gewählter Helligkeit zwischen einigen wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen schönen Schein, im Dauerbetrieb eben nur Schummerlicht.

Strom aus der Dose oder der Sonne

Der Lademöglichkeiten gibt es vieler, ob über eine USB-Schnittstelle oder eine herkömmliche Steckdose. Die schwäbischen LED-Pioniere von Nimbus erfinden ein besonders komfortables Prinzip: Um ihre kabellosen Leuchten über einen magnetischen Lade-Puck ans Stromnetz zu koppeln, genügt es, sie in dessen Richtung zu bewegen. Insbesondere Hersteller von Outdoorleuchten speisen diese immer häufiger umweltfreundlich mit Sonnenenergie. Die smarten Designerstücke verstecken ihre Solarzellen zumeist dezent im Gehäuse.

Ob als Stimmungsmacher bei der Gartenparty oder als Leselicht, das vom Sessel zum Sofa bis zum Esstisch zusammen mit dem Buch einfach mitgenommen wird – mobile Akku-Leuchten gewähren maximale Freiheit. Sie begleiten einen einfach überall hin, eben auch an Orte ohne Stromanschluss. Die Bandbreite reicht inzwischen von handlichen Klemm- über Tisch- und Stehleuchten bis hin zu Pendeln, die sich einfach über Möbel, ans Balkongeländer oder in einen Baum hängen lassen. Erste Hersteller fertigen sogar schon Gestelle, wo die mobilen Lichtmacher ankern können – natürlich nur temporär, versteht sich.

Tags:
Gewerke:Elektriker

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen

Wir verwenden Cookies, um unsere MyHammer Dienste anzubieten, zu schützen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit unseren Cookie-Richtlinien einverstanden. Weitere Informationen

Ok