Ein Carport ist praktisch und verbraucht wenig Platz und Ressourcen
Ratgeber

Lohnt es sich, den Carport selbst zu bauen?

Autor:
MyHammer Redaktion

Wer ein Haus neu baut, muss oft knapp kalkulieren und verzichtet deshalb oft auf eine Garage. Soll später das Auto doch unter einem schützenden Dach untergebracht werden, kann ein Carport eine günstige Alternative dazu sein.

Wer ein Haus neu baut, muss oft knapp kalkulieren und verzichtet deshalb oft auf eine Garage. Soll später das Auto doch unter einem schützenden Dach untergebracht werden, kann ein Carport eine günstige Alternative dazu sein. Zwar ist der Eigenbau eines Carports deutlich günstiger, als diesen durch Handwerker aufbauen zu lassen, doch es ist mehr Fachwissen nötig, als man zunächst denken mag. Faulende Stützen, ein einstürzendes Dach oder Ärger mit den Nachbarn sind dabei einige der möglichen Folgen.

Der fertige Bausatz ist statisch berechnet

Es gibt jede Menge vorgefertigte Bausätze in allen Größen und Variationen, die so suggeriert es die Verpackung – auch ein Laie einfach aufstellen kann. Der Vorteil eines Bausatzes ist, dass dieser statisch berechnet wurde, so dass er stabil steht und selbst dann hält, wenn größere Schneemengen auf seinem Dach liegen. Damit der Carport jedoch sicher auf der Erde steht, braucht er ein solides Fundament, das in einer Tiefe von 80 Zentimetern gegründet sein muss.

Weil auch ein imprägnierter Balken mit der Zeit zu faulen beginnt, wenn er mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, sollten die Pfosten des Carports auf Trägern stehen. Für den Aufbau des Carports sind neben Spaten, Gliedermaßstab, Säge, Hammer, Wasserwaage und Richtschnur auch eine Bohrmaschine und ein Akkuschrauber sinnvolle Werkzeuge.

Carport bauen: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir auf unserer Carport Themenseite.

Ist für den Carport eine Baugenehmigung erforderlich?

Wer einen Carport errichten will, sorgt damit für eine sogenannte feststehende bauliche Veränderung. Diese braucht prinzipiell eine Genehmigung durch die entsprechend zuständige Behörde. Allerdings ist das nicht einheitlich geregelt: Je nach Bundesland, Stadt oder Gemeinde gibt es eigene Regelungen, was die Baugenehmigung für einen Carport betrifft. Hier gibt der örtliche Bebauungsplan, der für diesen Bereich der Gemeinde zuständig ist, die entsprechende Auskunft. Das zuständige Bauamt beantwortet ebenfalls sämtliche Anfragen und kann zusätzlich sagen, ob beispielsweise der Nachbar dem Bau des Carports zustimmen muss und welche Abstände zur Grundstücksgrenze einzuhalten sind. Wer sich mit dem Nachbarn einig ist, kann unter Umständen gemeinsam mit diesem einen Doppelcarport direkt auf die Grundstücksgrenze bauen und spart auf diese Weise wertvolle Fläche.

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Tags: Carport
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