Massivholzparkett ermöglicht vielfältige Muster auf dem Boden
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Massivholzparkett verlegen - die häufigsten Fehler

Autor:
Redaktion

Beim Verlegen von Massivholzparkett können einige Fehler geschehen. Wer die folgenden vermeidet, erhält einen schönen und gleichmäßigen Boden.

Unterboden beim Verlegen nicht beachten

Nicht jedes Parkett eignet sich für jeden Boden. Auf Fußbodenheizung entwickelt ein fest verklebtes Parkett mit möglichst kleinen Stäben unscheinbarere Fugen. Große Stäbe oder Dielen in schwimmender Verlegung wirken auf ungeeignetem Boden schnell wie Laminat.

Bei Massivholzparkett die Trittschalldämmung vergessen

Heimwerker kommen am besten mit der schwimmenden Verlegung zurecht. Feste Verklebung erfordert mehr Arbeit, ist dafür dauerhafter und kommt ohne Trittschalldämmung aus. Allein die Verlegeart bestimmt über die Notwendigkeit der Trittschalldämmung, nicht die Art der Parkettdielen. Wer Massivholzparkett schwimmend verlegt, darf also die Trittschalldämmung nicht vergessen.

Die Arbeit nicht einem Profi überlassen

Das Verlegen von Massivholzparkett ist eine Arbeit für Profis, wenn es ein fest verklebtes Parkett sein soll. Heimwerker nutzen besser Mehrschichtparkett, das schon fertig versiegelt ist. Verklebung nur zwischen den Dielen, nicht am Boden - so wirken Fehler sich geringer aus. Wer zum ersten Mal Parkett verlegt, nimmt ein Klicksystem ohne Verleimung.

Unebenheiten nicht ausgleichen

Kleine Unebenheiten im Unterboden können zu deutlichen Fugen und Schwierigkeiten beim Verlegen von Massivholzparkett führen. Daher zuerst mit Spachtelmasse jede Unebenheit ausgleichen und gut trocknen lassen.

Zu hohe Feuchtigkeit

Den Unterboden vollständig trocknen lassen. Bei frischem Estrich stets eine Feuchtigkeitsmessung durchführen. Luftfeuchtigkeit während der gesamten Trocknungsdauer unter 75 Prozent halten.

Ungünstige Verlegerichtung wählen

Auch Massivparkett immer parallel zum Lichteinfall verlegen, um Schattenbildung zwischen den Dielen zu verringern. Bei Fenstern in zwei Wänden diagonale Verlegerichtung oder ein Stabparkett mit komplexem Muster wählen.

Rechtwinkligkeit der Wände nicht geprüft

Bilden die Wände keine rechten Winkel, wirkt das Parkett schief, wenn es nur zu einer der Wände parallel ausgerichtet ist. In diesem Fall besser gleich diagonal verlegen oder darauf achten, welche Wand schief ist und nicht an dieser ausrichten.

Erste Reihe an der Wand ausrichten

Anstatt die möglicherweise unebene Wand als Richtschnur zu nehmen, besser ein Richtholz oder eine Spannschnur am Boden befestigen. An dieser dann die erste Reihe Mehrschichtparkett ausrichten und anschließend entstehende Lücken ausfüllen.

Zu geringe Dehnungsfuge

Echtholzparkett immer mit Dehnungsfuge von etwa einem Zentimeter von der Wand entfernt verlegen. Auch Heizungsrohre und andere fest am Boden verankerte Hindernisse mit entsprechenden Abständen umgeben.

Zu viel Kleber auf einmal

Beim festen Verkleben von Mosaikparkett immer nur so viel Fläche mit Kleber versehen, dass nach zehn Minuten das Parkett verlegt ist. Bei größeren Flächen trocknet der Kleber ein und das Parkett hält nicht richtig.

Wie sehen Verlegung und Pflege von Holzbelägen in der Praxis aus?*

*) Beispielarbeiten von MyHammer-Handwerkern im Vorher/Nachher-Vergleich.

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Tags: Parkett
Gewerke:Bodenleger

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