Laut einer Studie zählen Kinderzimmer zu den am stärksten belasteten Räumen im Haus
Ratgeber

Mehr Frischluft für Kinderzimmer

Autor:
Redaktion

Laut einer Studie halten sich Menschen immer öfter in Innenräumen mit schlechter Luft auf. Besonders im Kinderzimmer ist die Schadstoffbelastung hoch.

Unsere heutige Generation hat sich über die Jahre hinweg zu einer echten Indoor-Generation entwickelt. Immer mehr junge Menschen verbringen mehr als die Hälfte ihres Alltags in geschlossenen Räumen. Von dieser Tatsache geht ein Gesundheitsrisiko aus, wie eine Studie mit Umfrage der Velux-Gruppe ergeben hat, die in 14 Ländern zum Thema gesunde Raumluft durchgeführt wurde.

Hinzukommt, dass in den letzten Jahren immer mehr in die Energieeffizienz von Gebäuden investiert wird. Vergessen wird dabei, dass man mit diesem System auch schlechte Raumluft und Schadstoffe im Gebäude einsperrt. Der Faktor der menschlichen Gesundheit wird außen vor gelassen. Die Folge ist, dass die Asthma- und Allergierisiken steigen können.

Innenräume sind oft mit Schadstoffen belastet

Viele Menschen haben eine falsche Wahrnehmung über ihre Lebensgewohnheiten. Einigen Befragten der Studie war nicht bewusst, dass die Luft in Innenräumen viel mehr mit Schadstoffen belastet ist, als die Außenluft. Die meisten Menschen unterschätzen einfach, wie viel Zeit sie in geschlossenen Räumen verbringen.

38 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich nur maximal 14 Stunden in geschlossenen Räumen aufhalten, aber jeder sechste Befragte gab an, nie nach draußen zu gehen und sich 24 Stunden am Tag in geschlossenen Räumen aufzuhalten.

Dinge des täglichen Lebens wie Kochen, brennende Kerzen, Wäschetrocknen oder Duschen und auch das Atmen, belasten die Raumluft. Wer also nicht regelmäßig lüftet, erhöht im Laufe der Zeit das Risiko, an Asthma zu erkranken. Ebenfalls können Schadstoffe aus Plastikspielzeug, Reinigungsmitteln und Baumaterialien die Raumluftqualität belasten.

Besonders schlecht ist die Luft in Kinder- und Schlafzimmern

Besonders schlecht ist die Raumluft in Kinder- und Schlafzimmern. Hier wird oft zu wenig gelüftet. Die Luft ist messbar schlecht und sogar gesundheitlich bedenklich. Denn Spielzeug aus Plastik kann Schadstoffe ausdünsten, ebenso künstliche Raumdüfte, Haushaltsreiniger und Möbel.

Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt deshalb in Kinderzimmern für mehr Frischluft zu sorgen und täglich zu lüften.

Die Qualität der Wohnluft liegt oft nicht im Fokus des Bewusstseins

Frühere Untersuchungen haben ergeben, dass die Europäer der Qualität des Wohnumfeldes mehr Bedeutung beimessen als einer gesunden Ernährung oder Sport. Aber die Untersuchungen und Umfragen ergaben auch, dass die meisten Menschen nicht wissen, welche Faktoren ein gesundes Zuhause ausmachen. Besonders eine mangelnde Belüftung stach hervor, hierfür fehlt noch das Bewusstsein.

Tags:
Gewerke:

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen