Es genügt nicht, nur zwischen den Sparren zu dämmen
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Methoden der Dachdämmung im Überblick

Autor:
Redaktion

Die Dachdämmung ist nach der EnEV vorgeschrieben, aber welche Methoden gibt es und worin liegt der Unterschied?

Einblasdämmung ist nicht immer möglich

Das Einblasen von Dämmstoffen bietet sich an, wenn ein Dachgeschoss schon ausgebaut ist, aber Hohlschichten beim Ausbau nicht gedämmt wurden. Der Vorteil ist, dass bei diesem Verfahren an der Dachkonstruktion nichts geändert werden muss. Außerdem ist das Einbringen des Dämmstoffs preisgünstig. Es kostet zwischen 15 und 30 Euro pro Quadratmeter.

Es besteht allerdings die Gefahr, dass der Dämmstoff nicht in alle Hohlräume gelangt, außerdem sind keine ausreichenden Dämmwerte mit dieser Methode alleine zu erzielen.

Die Zwischensparrendämmung hat Grenzen

Bei dieser Methode wird der Dämmstoff zwischen die Dachsparren geklemmt. Diese Art der Dachdämmung reicht alleine nicht aus, da die möglichen Dämmstoffdicken zu gering sind. Je Zentimeter Dämmmaterial ist die Dämmwirkung aber besser als bei einer reinen Untersparrendämmung.

Wärmebrücken im Bereich der Sparren lassen sich nicht ganz vermeiden und die Dampfsperre ist aufwendig zu montieren. Die Kosten belaufen sich auf 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter Dachfläche. Das Verfahren ist eine ideale Ergänzung zu anderen Arten ein Dach zu dämmen.

Die Untersparrendämmung ist ein günstiges Verfahren der Dachdämmung

Wie der Namen schon vermuten lässt, befindet sich der Dämmstoff innen unter den Dachsparren. Da die Dicke des Dämmmaterials nicht durch die Sparren begrenzt ist, lässt sich das Dach beliebig gut dämmen.

Allerdings verkleinert sich bei diesem Dachaufbau der Raum unter dem Dach. Die Kosten liegen bei 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter und sind abhängig von der Dicke des Dämmstoffes.

Die Kombination verschiedener Verfahren ist sinnvoll

Um sowohl eine ausreichende Wärmedämmung zu erreichen als auch keinen Raum unter dem Dach zu verschenken, ist es sinnvoll zwischen und unter den Sparren zu dämmen.

Die Dampfbremse sitzt zwischen den beiden Dämmungen und lässt sich dort gut anbringen. Die Gesamtkosten betragen zwischen 40 und 80 Euro. Von allen Methoden, ein Dach von innen zu dämmen, ist diese die beste.

Die Aufsparrendämmung ist die beste aller Methoden

Von allen Methoden der Dachdämmung ist das Dämmen von außen die optimalste Methode. Der Raum unter dem Dach verkleinert sich nicht und die Gefahr von Wärmbrücken mit Kondenswasserbildung ist sehr gering.

Allerdings ist das Verfahren nur möglich, wenn das Dach gleichzeitig neu gedeckt wird. Falls ein neues Dach ohnehin erforderlich ist, sollten Bauherren sich immer für das Dämmen von außen entscheiden. Die Kosten betragen zwischen 150 und 200 Euro pro Quadratmeter, inklusive der Neueindeckung.

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Gewerke:Dachdecker

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