Innerer Schweinehund? Mit einem einfachen Psychotrick lassen sich lästige Aufgaben schnell erledigen
Ratgeber

Mit der Zehn-Minuten-Regel den inneren Schweinehund überwinden

Autor:
Redaktion

Hausputz steht an Motivation fehlt? Mit der Zehn-Minuten-Regel ist der Anfang leichter und unbeliebte Arbeiten sind schneller erledigt als gedacht.

Wer kennt es nicht: Unangenehme Alltagsaufgaben wie Badschrank ausmisten, Hausapotheke auf Vordermann bringen oder Fenster putzen, werden gerne auf die lange Bank geschoben. Es ist schwer mit diesen Aufgaben zu beginnen, sie anzupacken. Allzu groß ist oft der innere Schweinehund.

Die sogenannte Aufschieberitis hat sogar einen wissenschaftlichen Namen: Prokrastination. Nicht wenige Menschen schieben gerne unangenehme Dinge immer wieder auf. Dagegen helfen einfache Tricks aus der Psychokiste.

Aufgaben beginnen und die Tätigkeit zeitlich begrenzen schafft Motivation

Manchmal erscheinen unbeliebte Arbeiten wie ein Berg, den man nicht erklimmen mag. Dann hilft es, sich die Arbeit in kleinere Etappen einzuteilen. Nicht alle Fenster auf einmal putzen oder nur ein Fach der Hausapotheke sortieren und so weiter. Das hilft, mit der Aufgabe zu beginnen und ist der Anfang erst einmal gemacht, fühlt sich alles nicht mehr so schlimm an.

Gut ist, sich einen Anfangs- und Endzeitpunkt für die Ausführung zu definieren, damit man immer ein positives Erlebnis vor Augen hat.

Zehn-Minuten-Regel – kleine Etappen bringen ans Ziel

Mit einem einfachen Psychotrick aus der Kategorie des Zeitmanagements, lassen sich unangenehme Aufgaben noch leichter in Angriff nehmen: Die sogenannte Zehn-Minuten-Regel hilft als unangenehm erachtete Aufgaben anzupacken und schneller zu erledigen.

Die Zehn-Minuten-Regel ist genau das, was ihr Name sagt: Dinge in einem bestimmten Zeitrahmen beginnen und den Endzeitpunkt (zehn Minuten) schon vor Beginn der Tätigkeit festlegen. Es handelt sich dabei um eine Zeitmanagement-Methode, die alle Tätigkeiten und Aufgaben des Alltags in kleine Arbeitsschritte aufteilt und sie somit leichter macht. Das Versprechen, nach zehn Minuten aufhören zu können, wirkt sehr motivierend.

Sich vornehmen, zehn Minuten lang die Hausapotheke zu sortieren oder sich an die Steuererklärung zu setzen oder den Hausputz zu beginnen, ist für Menschen, die an der typischen Aufschieberitis leiden, ein guter Ansatz. Der Trick dabei ist, dass die Zeitspanne von zehn Minuten nicht lang erscheint und dazu ermuntert, die riesig erscheinende Aufgabe anzugehen.

Nach den zehn Minuten wird es selten so sein, dass die Arbeit unterbrochen wird. Dann ist man so weit im Thema drinnen, dass man automatisch weiter macht und so erstaunlich schnell zum Ziel kommt. Ausprobieren lohnt sich.

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