Ölwechsel vom Profi
Ratgeber

Motoröl: Lebenselixier fürs Auto

Autor:
Redaktion

Wer seinem Motor einmal wieder etwas Gutes gönnen möchte, der steuert die nächste Werkstatt an und lässt sich die Ölwanne neu befüllen.

Autofahrern, die nicht ständig an das Wohl ihres Wagens denken, hilft ein Blick auf den Tacho: Liegen zwischen dem letzten Wechsel zwischen 15.000 bis 30.000 Kilometer, muss neues Schmiermittel her. Einen kompletten Ölwechsel bieten Kfz-Betriebe schon für unter 100 Euro an. Darin eingeschlossen ist nicht nur der Rohstoff, sondern auch die fachgerechte Befüllung, Entsorgung und jede Menge Zeit und Mühe.

Ein stabiler Ölfilm ist wichtig, damit Kolben und Zylinder miteinander harmonieren. Laufen alle Teile im Auto wie geschmiert, steigt die Motorleistung und der Kraftstoffverbrauch sinkt. Umgekehrt belastet ein geringer Ölstand die Lebensdauer des Motors. Kommt es hart auf hart, versagt er sogar ganz. Und bei der Diagnose Kolbenfresser schlucken selbst hartgesottene Autotüftler. 

Ölwechsel: Das kann doch nicht schwer sein

Ein Ölwechsel ist keine Wissenschaft, dafür aber eine schmutzige Angelegenheit. Wer gern bastelt, viel Zeit und Fingerfertigkeit mitbringt und dazu noch über eine Hebebühne verfügt, der kann sich aber durchaus selbst an die Arbeit machen. Aber Vorsicht: Unwissenheit führt dazu, dass das heimische Experiment am Ende weit mehr kostet, als alles gleich einem Fachmann zu überlassen. 

Auf der richtigen Öl-Spur

Hersteller bieten dutzende Sorten Öl an, für jeden Fahrzeugtyp andere. Ein Blick ins Handbuch oder ein Gespräch mit dem Profi hilft hier weiter. Erst wenn Sorte und Menge feststehen, geht es ans Eingemachte: Die Ablassschraube unter dem Auto bildet gewissermaßen das Ventil. Wird sie gelöst, fließt das Altöl in einen Behälter. Vorsicht beim Zudrehen – die Kunststoffwanne kann beschädigt werden. Nachdem das ganze Öl herausgeflossen ist, muss ein neuer Filter samt Dichtung her. Auch hier gilt: Beim Festschrauben nicht zu viel Kraft einsetzen. Ein erneuter Blick in das Handbuch verrät außerdem, wie viel Öl anschließend über den Trichter in die leere Wanne gehört. Zu guter Letzt die fachgerechte Entsorgung nicht vergessen. Recyclinghöfe und Kfz-Betriebe sind hier geeignete Abnehmer. Firmen, die selbst Motoröl verkaufen, müssen das Altöl sogar kostenlos entgegen nehmen.
 

Tags: Kfz
Gewerke:Kraftfahrzeugtechniker

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