Im smarten Zuhause ergänzen sich moderne Technik und klassische Maßnahmen für einen besseren Schutz vor Einbrüchen.
Ratgeber

My Smart-Home is my Castle

Autor:
Redaktion

Hauseinbrüche haben Hochkonjunktur: Ihre Zahl steigt ständig. Doch moderne Elektronik legt den Tätern das Handwerk. So fühlen sich die Menschen in den eigenen vier Wänden wieder sicher.

Unbemerkt von den Nachbarn schleicht eine Gestalt nachts ums leere Haus. Plötzlich taucht alles in taghelles Licht. Heimlich zeichnen Überwachungskameras die Bilder des Einbrechers auf. Die Rollläden fahren herunter und sichern die Fenster. Elektrische Türöffner verriegeln die Schlosszylinder zur Unbeweglichkeit. In der Ferne piept das Handy des Hausbewohners: Ab jetzt beobachtet er alles genauestens. Und Polizei oder Sicherheitsdienst sind längst automatisch alarmiert.

Wenn die App Alarm schlägt

Keine Zukunftsmusik: Moderne Elektronik- oder Smart-Home-Systeme steuern nicht nur Wohnklima und Stromverbrauch, sondern sichern das Haus auch vor Langfingern. Für den einfachsten Schutz von Hab und Gut muss nicht einmal viel investiert werden: Klassische Basis-Sets mit Anlagen, die bei Bewegungsmelder-Alarm automatisch festgelegte Nummern anrufen, bietet der Handel für weit unter 100 Euro. Sie können verkabelt oder mit Akkubetrieb flexibel verlegt werden. Der Nachteil: Sie bieten meist noch keine Smart-Home-Funktionen und lassen sich nicht über Mobilfunk oder Internet steuern.

Smart-Home mit vernetzten Komponenten

Bei rund 150 Euro beginnen Systeme, die sich per Handy kontrollieren und um zusätzliche Überwachungskameras aufrüsten lassen. Schon ab 200 Euro aufwärts gibt es sogenannte Profi-Alarmanlagen für Einsteiger. Sie senden Anrufe oder SMS an mehrere Empfänger und bieten Features wie automatische Betriebskontrolle oder Stromausfall-Sicherheit. Sie vernetzen Bewegungsmelder und Überwachungs-Livecams per Stromkabel oder WLAN. Und sie schicken die Videos auf Handy, Tablet oder Cloud.

Bewegungsmelder, Kameras und intelligente Heizungen

Für etwas zusätzliches Geld lassen sich außen Bewegungsmelder installieren, die selbst Regen, Hagel und Winterstürmen trotzen. Ab rund 300 Euro gibt es Starter-Sets mit Basisstation, drei oder vier Tür- und Fenster-Sensoren, Alarmsirene und Funktaster als Alternativ-Ansteuerung zum Handy. Per App oder Taster lassen sie sich beim Verlassen des Hauses einschalten und bei Rückkehr deaktivieren. Manche vernetzte Heizungssteuerungen können sogar noch mehr: Sie „erkennen“ die Zustände für an- und abwesend und binden das Alarmsystem mit ein.    

Hindernisse an Türen und Fenstern

Lässt sich der Langfinger davon nicht abschrecken, muss die „Hardware am Bau“ standhalten. Elektrische Türöffner verriegeln die Schlösser so, dass sich kein Schlüssel mehr drehen kann. Motorgetriebene, automatisch verriegelte Rollläden versperren den Zugang zum Fenster. Und wer ganz sicher sein will, variiert deren Schließzeiten mit einem Zufalls-Generator und täuscht vor, dass jemand im Haus ist. All das lässt sich mit Apps steuern, die es bei Android oder iTunes teilweise kostenlos gibt.

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Tags: Smart Home
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