Lebensmittel lassen sich prima in Vorratsdosen kaufen und auch lagern
Ratgeber

Nachhaltig leben, Plastik verbannen

Autor:
Tanja Müller

Deutschland produziert 14 Millionen Tonnen Plastikmüll im Jahr. Dabei lässt sich mit etwas Zeit und Bewusstsein eine Menge Kunststoff vermeiden.

Plastik macht das Leben einfacher, zerstört aber unseren Planeten. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Also warum nicht einmal einen Versuch wagen, mit möglichst wenig Kunststoff im Alltag auszukommen. Vielleicht zunächst mit dem guten alten Einkaufskorb auf den Markt gehen, mit dem eigenen Thermobecher vor der Arbeit den Coffee-to-go holen, Leitungswasser trinken, auf Umverpackungen verzichten.

Immer eine Einkaufstasche dabei

Ohne Stoffbeutel gehen wir also besser nicht mehr aus dem Haus, falls wir spontan einmal etwas einkaufen (leichte Falttaschen passen auch in Rucksack oder Handtasche). Die Regel sollte aber sein, bewusst, mit Plan und Einkaufszettel loszuziehen.

Am einfachsten kauft man auf dem Wochenmarkt ein, gibt es doch hier vom Aufschnitt bis zur Zuckerschote alles lose zu erwerben. Auch ein Gemüsekistenabonnement beim Bauern ist praktisch und bequem, liefert der sogar noch die frische Ware nach Hause.

Obst, Gemüse und Brot lose kaufen

Doch auch im Supermarkt lassen sich Kunststoffe und auch Umverpackungen vermeiden. Äpfel, Tomaten und Salatkopf kommen lose aufs Kassenband. Die dünnen Plastiktütchen ersetzen wir gegen kleine Stoffbeutel mit Zugband (gibt es im Bioladen oder selbstgenäht aus Stoffresten). Hier können auch andere trockene Lebensmittel hinein, Brot und Brötchen zum Beispiel.

Das Gros der Supermarktware ist verpackt. Aber auch hier gibt es Alternativen zu Plastik – Tiefkühlkost, Nudeln, Müsli, Schokolade, Taschentücher, Seife und vieles mehr in Pappkartons. Einfach einmal darauf achten. Für Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmittel hat der Handel häufig Nachfüllpackungen parat. Das reduziert zumindest den Müll.

Leitungswasser – gut und günstig

Joghurt, Sahne oder Getränke aus Mehrwegglas machen übrigens nur bei regionaler Abfüllung Sinn, wenn diese also keine langen Transportwege hinter sich legen. Den kürzesten Weg hat übrigens das Wasser aus der Leitung, günstig, qualitativ hochwertig und strenger kontrolliert als Mineralwasser ist es noch dazu.

In vielen großen Städten bieten Unverpackt-Läden lose Ware an, die man sich in seine eigenen Behälter abfüllen kann. Diese werden vorm Einkauf gewogen. Auch an den Frischetheken der Supermärkte können sich Verbraucher Wurst, Käse oder Salate in ihre Vorratsdosen legen lassen. Hier gilt es, strenge Hygienevorschriften zu beachten: Hinterm Tresen dürfen fremde Behälter nicht, wohl aber darauf befüllt werden. Am besten, den Lebensmittelhändler höflich fragen.

Eigene To-go-Behälter nutzen

Kaffee in Coffee-to-go-Mehrwegbechern zu tanken, das bieten inzwischen viele Cafés und Bäckereien. Schließlich verbrauchen To-go-Verpackungen wertvolle Rohstoffe und Energie in der Herstellung für eine minutenkurze Lebensdauer. Also fürs Lunch im Büro lieber einen Henkelmann von zuhause mitnehmen, fürs Picknick oder die Party kein Einweggeschirr, sondern eigene Teller, Becher und Besteck nutzen. Abwaschen statt Wegwerfen für unsere Umwelt.

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