Verbesserter Wärmeschutz durch nachträgliche Dachisolierung
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Nachträgliche Dachdämmung - Möglichkeiten

Autor:
Redaktion

Das nachträgliche Anbringen einer Dachdämmung lohnt sich. Dadurch werden Energiekosten eingespart und der Wohnwert des Hauses wird erhöht.

Dachdämmung in Altbauten - Zuschussmöglichkeit vom Staat

Die Kosten für eine Dachdämmung, die nachträglich erfolgt, belaufen sich auf zirka 130 Euro pro Quadratmeter. Energetische Dachsanierung fördert der Staat oder die Kommunen in Form von günstigen Krediten oder einem direkten Investitionszuschuss.

Außendämmung - effektiv, aber teuer

Als Alternative zur Innendämmung bietet sich bei einer kompletten Dachsanierung die Außendämmung  an. Auf die Dachsparren kommt das Dämmmaterial (Steinwolle) über die gesamte Fläche des Daches. Danach erfolgt die Eindeckung.

Einblasdämmung mit Hartfaserplatten

Durch diese Möglichkeit kann eine Dachdämmung nachträglich erfolgen. Nach dem Aufnageln der Hartfaserplatten auf die Dachlatten erfolgt das Einblasen des Dämmmaterials (Zellulose). Hartfaserplatten eignen sich zum Streichen und Tapezieren.

Nachträgliche Dachschrägendämmung mittels Dämmsack

Bei alten Gebäuden bestehen zwischen Balken und Ziegeln Leerräume, sogenannte Gefache. Kälte dringt hier leicht ein. In diese Zwischenräume kommen sogenannte Folienschläuchen/Dämmsäcke. Der Dämmstoff (Zellulose) wird eingeblasen und verhindert das Eindringen von Kälte. Eine kostengünstige Art, um Energie einzusparen.

Untersparrendämmung - die perfekte Dachdämmung

Bei dieser Art von Dämmung werden die Dämmplatten, beispielsweise Styropor oder Polyurethan, unterhalb der vorhandenen Dachsparren aufgebracht. Die Untersparrentrennung dient als zusätzliche oder nachträgliche Dachdämmung. Auf der Lattung können Gipsbauplatten befestigt werden.

Flexibler Holzdämmstoff - preisgünstig isoliert

Holzwolle ist ein Naturprodukt und trägt zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit bei. Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit und das hohe Speichervermögen sorgt die Holzdämmung für eine ausgewogene Temperatur. Die Zellstruktur der Dämmplatten gibt die Luftfeuchtigkeit immer nach außen ab. Das Material ist einfach zu verlegen und mit einem Kubikmeterpreis von zirka 65 Euro sehr günstig.

Der Klassiker - die Zwischensparrendämmung

In alten Häusern ist die Dachdämmung mit 14 bis 16 Zentimetern zu gering. Eine einfache Vorgehensweise ist die Aufdoppelung der Dachsparren mit einem Kantholz oder der Befestigung eines Brettes rechts und links neben den Sparren. Zur Dämmung dient  beispielsweise Glaswolle. Eine eingezogenen Unterspannbahn auf dem Dach sorgt für ausreichende Belüftung. Rigipsplatten bilden einen schönen und praktischen Abschluss. Diese lassen sich einfach tapezieren oder streichen.

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Tags: Dach
Gewerke:Dachdecker

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