Mobile Leuchten spenden Licht, wo immer es gerade benötigt wird – ohne störende, begrenzende Kabel
Ratgeber

Neues von der Leuchtenfront

Autor:
Tanja Müller

Die Leuchtenbranche schwelgt im Form- und Farbenrausch. Neue Technologien und Materialien eröffnen den Designern ungeahnte Möglichkeiten. Das reizen diese natürlich aus.

Licht wird heute inszeniert, die Leuchte zur Skulptur. Sie rückt nicht nur andere Dinge ins rechte Licht, sondern auch sich selbst – als besonderes Möbel, manchmal gleich einem Kunstobjekt. Designer spielen mit den Werkstoffen. Sie lassen es aus hauchdünnem Biskuitporzellan, geschöpftem Papier, Naturseide, Polycarbonat oder sogar Silikon leuchten.

Da erhellen papierne Wolken den Esstisch, wabern illuminierte Quallen aus Seide und Draht neben dem Sofa. Das Vorbild Natur ist allgegenwärtig. Kein Wunder, sagen Trendforscher, sind doch die unveränderbaren Abläufe der Natur ein Ruhepol in unserer hektischen Gesellschaft.

Werkstoffe aus der Natur

Organische Formen, archaische Strukturen und natürliche Farbtöne gelten als Wohlfühlgaranten. Naturgemäß spielen da Werkstoffe wie Holz, Papier und Glas die Hauptrollen. Aber auch lichtundurchlässige Materialien wie Beton fungieren als Lampenschirme, die nach unten punktuell Esstische oder den Boden erhellen.

Daneben gewinnen Metalle neue Bedeutung. Kupfer und Messing feiern ein Revival. Schirme bestehen immer häufiger aus Metallstäben, die das Licht einem Käfig gleich umfassen. Die sandkorngroße LED gilt Designern nach wie vor als Triebfeder für die außergewöhnlichsten Entwürfe, ob poetisch verspielt oder reduziert in der Form.

Mid-Century-Design erhellt

Retro bleibt übrigens im Trend, verlässlich halt wie ein guter alter Freund. Mid-Century-Design ist angesagt: Farben und Formen der 50er und 60er werden sowohl neu interpretiert, als auch originalgetreu zitiert. Während etliche Hersteller Verschollenes großer Meister aus den Archiven neu auflegen, frischen andere ihre Klassiker auf – vornehmlich mit Farbe.

Und nicht wenige neue Entwürfe scheinen schon bei ihrer Erstpräsentation für sich zu beanspruchen, zeitlos und irgendwie von vornherein ein moderner Klassiker zu sein. Eben Leuchten, die viele Jahre aktuell und in Gebrauch bleiben.

Smartes Lichtmanagement

Klassisches Design schließt Hightech jedoch nicht aus. Das Lichtmanagement für die Leuchten übernimmt immer häufiger eine Infrarot-Steuerung, ganz bequem via Fernbedienung oder Smartphone-App vom Fernsehsessel aus. Das gilt als simpelstes Prinzip, den herkömmlichen Schalter abzulösen.

Noch komfortabler sind Bus-Systeme, mit denen sich die gesamte Haustechnik vernetzen lässt. Neuerdings bieten die Haus- und Gebäudetechnikprofis auch kabellose Übertragungstechnologien, die neben der Regelung über LAN auch das drahtlose Steuern von Leuchten, Fensterrollläden und mehr über das hauseigene WLAN ermöglichen. Immer mehr Lampenhersteller bringen WLAN vernetzte LED heraus, die sich ebenfalls bequem via Tablet oder Handy smart regeln lassen.

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Gewerke:Elektriker

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