Nicht zu warm und nicht zu kalt: Wer clever heizt, kann bares Geld sparen.
Ratgeber

Optimal heizen: Mit der richtigen Raumtemperatur die Heizkosten spürbar senken

Autor:
Redaktion

Bereits mit einigen wenigen Tipps und Tricks lässt sich die Heizkostenabrechnung deutlich senken. Die Wahl der richtigen Raumtemperatur ist eine Möglichkeit, die Ausgaben im Griff zu behalten.

Für viele Haushalte sind die Nebenkosten in den letzten Jahren zunehmend zu einer finanziellen Belastung geworden. Der mit Abstand größte Teil der Betriebskosten entfällt dabei auf das Heizen. Wer sein Heim effizient und vorausschauend heizt, der kann aufs Jahr gerechnet viel Geld sparen. Wie der bundesweite Heizspiegel 2014 des Deutschen Mieterbundes zeigt, werden für eine 70-Quadratmeter-Wohnung rund 1.000 Euro jährlich in Rechnung gestellt – fast 30 Prozent mehr als 2007! Damit die Heizkosten nicht aus dem Ruder laufen, muss nicht immer gleich eine neue und umfassende technische Lösung oder Modernisierung her. Oftmals helfen schon einfache Maßnahmen, den Heizbedarf spürbar zu senken.

Ein Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie

Trotz hoher Energiepreise heizt ein Großteil der Haushalte immer noch zu viel. Dabei bietet bereits ein leichtes Absenken der Raumtemperatur ein großes Einsparpotential, ohne den Wohnkomfort zu beeinträchtigen. Allgemein gilt die Faustformel, dass eine Verringerung der Temperatur um ein Grad einer Heizenergieersparnis von rund sechs Prozent entspricht. Wer also beispielsweise im Wohnzimmer mit 20 Grad statt mit 22 Grad leben kann, reduziert seinen Heizbedarf  in dem Raum um etwa 12 Prozent. Übertragen auf die gesamte Wohnfläche lassen sich so oft deutlich mehr als 100 Euro jährlich sparen. Bei größeren Wohnungen und Häusern sind pro Jahr sogar 200 Euro und mehr möglich.

Welche Raumtemperaturen sind sinnvoll?

Um Energiekosten zu sparen, ist es ratsam, alle Räume durchgehend zu heizen. Werden einzelne Räume nicht oder nur zu bestimmten Zeiten beheizt, kühlen Wände & Co. zu stark aus. Müssen die Räume immer wieder „auf Temperatur“ gebracht werden, steigt der Heizbedarf. Zudem sollte eine Raumtemperatur von 16 Grad nicht unterschritten werden, um feuchte Wände und Schimmelbildung zu vermeiden.

Empfehlenswert sind Temperaturen von 16-18 Grad in Schlafzimmer und Flur sowie 18-20 Grad in der Küche. Im Wohn-, Arbeits- und Kinderzimmer kann es mit 20-22 Grad ruhig etwas wärmer sein. Im Bad gelten Temperaturen von 21-24 Grad während der Nutzungszeit als optimal. Nachts und bei Abwesenheit können die Raumtemperaturen etwas heruntergeregelt werden. Allerdings sollte – wie bereits – eine Mindesttemperatur von 16 Grad in der Wohnung gehalten werden.

War man früher beim Einstellen der Raumtemperatur auf den klassischen Heizregler angewiesen, so gibt es heute zahlreiche kleine technische Helfer, die sich schnell und einfach installieren lassen und mehr noch mehr Ersparnis beim Heizen versprechen. Egal ob programmierbare Heizkörperthermostate oder intelligentes Heizen per App: Verbrauchern bieten sich mittlerweile viele Möglichkeiten, ihre Heizung noch komfortabler zu steuern und die Energiekosten besser im Griff zu behalten.

Tags: Heizung
Gewerke:Installateur und Heizungsbauer

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