Immer ein frisch gezapftes Bier - dank der eigenen Zapfanlage in der Küche.
Ratgeber

„O'zapft is“ am Küchentisch

Autor:
Redaktion

Die eigene Zapfanlage in der Küche macht es möglich: ein frisch gezapftes Bier. Kühl, mit einer perfekten Schaumkrone – so wie beim Wirt oder auf der „Wiesn“.

Die Zeit der Partykeller ist lange passé. Dafür rückt die Küche heute immer stärker in den Fokus. Sie ist nicht mehr Arbeitsraum, sondern avanciert zum Lebensmittelpunkt. Eine klassische Zapfsäule auf der Arbeitsplatte macht nicht nur Appetit auf ein kühles Bier. Sie ist ein ungewöhnliches Accessoire und durchaus dekorativ. Ein Pluspunkt für jeden, der sich gern und häufig Gäste einlädt.

Genügend Platz zwischen Herd und Spüle?

Mit dem Zapfhahn verhält es sich jedoch wie mit der Spitze des Eisberges: Unter ihm verschwindet viel Unsichtbares, das Platz wegnimmt. Angefangen mit dem Fass. Ein gewisser Standard und von praktisch jeder Sorte erhältlich sind 30-Liter-Fässer. Sie zu stemmen erfordert  Muskelkraft. Und es ist klar, dass der Schrank für das Ungetüm leicht zugänglich sein sollte. Geringe Chancen also für Wohnungen mit Kochnische oder fertigen Einbauküchen.

Was auch noch leicht zugänglich unterzubringen ist, sind die Durchfluss-Kühlung und die CO2-Patrone oder Flasche. Letztere wird für den Druck und die Schaumkrone benötigt. Im Idealfall sollte das Fass auch in seinem Schrank zu kühlen sein. Denn die Durchflusskühlung allein kühlt das Bier nicht sofort von Zimmer- auf Trinktemperatur. Alle Komponenten müssten auch leicht auseinanderzubauen und zu reinigen sein.

Mobile Zapfanlage im Haus oder im Garten

Eine Alternative zur Installation in der Küche sind mobile Bierzapfanlagen. Sie lassen sich mit sehr viel weniger Aufwand aufstellen und betreiben. Die einfachste und billigste Variante ist der Zapfhahn für das 5-Liter-Fass. Beides gibt es bei fast jedem Getränkehändler und von jeder größeren Brauerei. Der Druck wird hierbei einfach durch Pumpen per Hand erzeugt.

Ein Party-Highlight und Hingucker in jeder Küche, im Garten oder auf dem Balkon sind die sogenannten Biersäulen, Trinksäulen oder Biertower. Sie stehen oft auf verchromten Füßen und lassen das Bier hinter einem schicken, gläsernen Behältnis sprudeln. Sehr beliebt und flexibel einsetzbar sind mobile Zapfanlagen, auch Bierkoffer genannt. Sie bestehen meist aus einer kleinen strombetriebenen Fass-Kühlung, einer CO2-Patrone und der eigentlichen Zapfeinheit. Günstigere Modelle gibt es ab rund 100 Euro. Allerdings nehmen diese meist nur kleinere Fässer auf, die zudem vorgekühlt werden müssen.

Wer sich und seinen Gästen richtiges Bar-Feeling gönnt, investiert rund sechs- bis achthundert Euro in eine professionelle mobile Zapfanlage. Sie nimmt größere Fässer auf, kühlt ausreichend vor und sieht mit dem „echten Wirte-Zapfhahn“ einfach authentisch aus!

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