Laminat lässt sich schnell und einfach auch von Laien verlegen
Bestenliste

Parkett, Dielen und Laminat - die besten Verlegearten

Autor:
Redaktion

Laminat oder Parkett lässt sich im Klick-, Nut- oder Federverfahren verlegen. Aber auch andere Verlegearten sind von Laien leicht zu erlernen.

Der Unterschied zwischen Laminat und Parkett ist nicht groß. Der größte Unterschied ist, dass Parkett eine Lauffläche mit Vollholz bietet, die stabil und widerstandsfähig ist. Ein Laminat dagegen ist eine Spanplatte mit einem Dekorpapier veredelt. Durch das hochwertigere Material ist Parkett teurer, als ein Laminatboden. Dielen sind unterschiedliche Naturholzelemente die großformatig verlegt werden. Sie sind in Form von Massivdielen Bretter, die als tragende Platte und Oberfläche des Fußbodens dienen. Eine kleinformatige Diele ist ein Parkett.

Spachteln des Mosaik-Parketts

Als Alternative zum herkömmlichen Laminat oder Parkettboden, sieht ein Mosaikparkett edel und modern aus. Dieses Parkett ist roh und massiv. Mosaikparkett lässt sich schnell großflächig mit einem geeigneten Parkettkleber verlegen. Hierbei ist, ähnlich wie bei Fliesen, auf das entsprechende Muster zu achten.

Es gibt Verlegemuster in Fischgrät, Würfel, Einlage, Flechtmuster oder parallel laufendem Muster. Die Parkettart ist günstig und ist auch für eine Fußbodenheizung gut geeignet. Die Verlegung ist auf einem Unterboden oder Estrich möglich, der keine Unebenheiten aufweist.

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Kleben der Dielen

Dielen können fest oder schwimmend verklebt werden. Eine Unterlattung ist bei den heutigen Dielenbrettern nicht mehr notwendig. Bei verklebten Dielen wird der Kleber an der Stirnseite des Dielenbrettes angebracht. Danach werden sie von der Wandseite aus in Richtung Raum schräg verschraubt. Wenn die Dielen seitlich mit dem Hammer und einem Schlagklotz zusammengefügt werden, sitzen sie fest. Der Parkettkleber wird Schritt für Schritt mit einem Spachtel auf dem Boden verteilt. Die erste Dielenreihe sollte mit der Nutseite an der Wand anliegen. Die nächsten Reihen werden angelegt und stirnseitig zusammengesetzt.

Wie sehen Verlegung und Pflege von Holzbelägen in der Praxis aus?*

*) Beispielarbeiten von MyHammer-Handwerkern im Vorher/Nachher-Vergleich.

Klick-Verfahren beim Laminat

Laminat lässt sich besonders schnell im Klick-Verfahren verlegen. Voraussetzung für alle Verlegearten ist ein gerader Unterboden und dass der Laminat mindestens zwei Tage ungeöffnet auf dem Boden lagert. So kann er sich akklimatisieren. Ansonsten könnte er sich nach der Verlegung verziehen. Vorteilhaft ist eine Dampfbremsfolie, die auf den Unterboden verlegt wird. Hierauf wird mit der Keile zur Wand der Klick-Laminat angelegt. Es entsteht eine zehn millimetergroße Dehnungsfuge, die ein Reißen des Laminats auch bei starker Beanspruchung verhindert.

Angefangen wird in der linken Raumecke mit der ersten Reihe. Die Elemente lassen sich jetzt leicht schräg ineinander stecken und mit einem Hammer gerade klopfen. Mit einer Stichsäge lassen sich einzelne Elemente sauber schneiden. Die letzten Reihen können mit einem Zugeisen eingepasst werden.

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Nut- und Feder Verlegearten beim Laminat

Neben dem Klickverfahren gibt es auch das einfache Nutverfahren. Bei Laminatböden ist ein Estrichboden ideal. Darauf sollte eine 0,2 Millimeter dicke PE-Folie verlegt werden. Zur Trittschalledämmung eignet sich eine 2,5  Millimeter dicke Rippenpappe. Die erste Reihe des Laminats wird an der Nutseite angelegt. Sie wird stirnseitig verleimt und mit Keilen fixiert. Hierbei muss eine Dehnungsfuge von 10 Millimetern beachtet werden. Das Rest der ersten Reihe, wird für die zweite Reihe verwendet. Reihe für Reihe wird durch das Verleimen in Feder und Nut verlegt.

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Tags: Parkett
Gewerke:Bodenleger

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