Parkett: edler und hochwertiger Bodenbelag für Jahrzehnte
Ratgeber

Parkett: stilvoll, hochwertig und langlebig

Autor:
Redaktion

Für Wohnräume stehen zahlreiche Bodenbeläge zur Auswahl. Einer der hochwertigsten ist das Parkett. Viele verschiedene Arten sind erhältlich. Worauf ist bei der Wahl zu achten und was ist so besonders an diesem Fußbodenbelag?

  1. Teil: Parkett: stilvoll, hochwertig und langlebig
  2. Teil: Parkett verlegen: Möglichkeiten
  3. Teil: Parkett oder Laminat: Vor- und Nachteile
  4. Teil: Parkettarten: natürlich schön
  5. Teil: Parkett und Fußbodenheizung
  6. Teil: Parkett abschleifen: aus alt mach neu

Parkett ist ein beliebter und qualitativ sehr hochwertiger Fußbodenbelag für Wohnräume. Bereits im 18. Jahrhundert wurde Parkett verlegt, das erste Patent sicherte sich Emil Berliner im September 1883 in den USA. In deutschen Schlössern befinden sich Parkettböden, die vor Jahrhunderten verlegt wurden und heute noch attraktiv anzusehen sind – dank liebevoller Renovierungsarbeiten.

Die Möglichkeit Parkett abzuschleifen und neu zu lackieren macht diesen zu einem äußerst langlebigen Bodenbelag. Das Verlegen von Parkett erfolgt horizontal, sodass die Holzfaser sichtbar ist. Vertikal verlegtes Holz bezeichnet man als Holzpflaster, die Jahresringe sind bei dieser Variante sichtbar. Parkett ist aus kleinen Holzstücken zusammengesetzt, wobei harmonische Muster entstehen. Zu unterscheiden ist das Parkett vom Dielenboden, der zwar ebenfalls aus Holz besteht, jedoch aus langen Brettern zusammengesetzt ist. Die Fläche eines Parkettbodens ist geschlossen, frei von Fugen und damit hygienisch. Eine besonders positive Eigenschaft ist die regulierende Wirkung des Raumklimas. Der natürliche Baustoff Holz nimmt die Feuchtigkeit im Raum auf und gibt diese ebenso rasch wieder ab (Hygroskopizität). Damit ist Parkett gegenüber nicht saugfähigen Baustoffen, beispielsweise aus Kunststoff, zu bevorzugen. Dank der langen Haltbarkeit ist Parkett ein besonders wirtschaftlicher Bodenbelag, wobei die Anschaffung, verglichen mit Alternativen wie beispielsweise Laminat, teurer ist. Die Renovierung durch das Abschleifen und einer neuen Versiegelung ermöglicht die Nutzung über viele Jahrzehnte. Entsprechende Pflege verlängert die Haltbarkeit des Bodenbelags weiter.

Parkett verlegen: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir auf unserer Themenseite rund um die Arbeit mit Parkett!

Parkett ist in vielen Holzarten erhältlich

Für die Herstellung hochwertiger Parkettböden kommen zahlreiche Holzarten infrage. Die Wahl hängt vom individuellen Geschmack und der erwünschten Raumwirkung ab. Birke ist ein sehr helles Holz und lässt den Raum größer wirken. Nussbaum ist dunkler und wirkt gemütlicher. In Europa sind die Holzarten

  • Ahorn
  • Birke
  • Buche
  • Eiche
  • Esche
  • Kirsche
  • Nussbaum und
  • Olive

beliebte und traditionell genutzte Holzarten. Darüber hinaus bieten die Hersteller beispielsweise Eukalyptus oder Kambala an. Bei der Auswahl spielen neben ästhetischen Gesichtspunkten und dem Preis auch ökologische Aspekte eine wichtige Rolle.

Ökologische Aspekte bei der Auswahl beachten

Die Herkunft des Holzes ist bei der Auswahl des Parketts zu berücksichtigen, Tropenhölzer sind zu meiden und Hölzer aus nachhaltiger und sozialverträglicher Forstwirtschaft zu bevorzugen. Die Zertifikate FSC und PEFC gewährleisten diese Forstwirtschaft, Betrugsfälle sind jedoch auch hier bereits vorgekommen. Die Bezeichnung FSC-Mix bedeutet, dass solche Produkte bis zu 90 Prozent unzertifiziertes Holz beinhalten können. Insgesamt existieren über 100 „Holz- und Waldsiegel“, wovon die meisten von der Industrie erfunden sind und der besseren Vermarktung dienen sollen. Der ökologisch motivierte Kunde achtet neben der Herkunft und Holzart zusätzlich auf den Verarbeitungsort. Europäisches Holz, das in Südostasien zu Parkett verarbeitet wird, ist ökologischer Unfug. Die für den Transport verbrauchte fossile Energie zerstört den positiven Effekt, Holz aus der Heimat ausgewählt zu haben.

Wer sein Parkett mit gutem Gewissen auswählen möchte, achtet daher auf die FSC-Zertifizierung mit Angabe der Herkunft und die Information zur Produktionsstätte. Damit das Parkett für viele Jahre und im Idealfall generationsübergreifend erhalten bleibt, sollte das Verlegen dem qualifizierten Fachmann überlassen werden. Im nächsten Teil geht es um die zwei Varianten, die zum Verlegen zur Auswahl stehen; beide haben ihre Vor- und Nachteile.

weiter zu Teil 2: Parkett verlegen: Möglichkeiten

Tags: Parkett
Gewerke:Parkettleger

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