Parkett und Fußbodenheizung – höchster Wohnkomfort!
Ratgeber

Parkett und Fußbodenheizung

Autor:
Redaktion

Die Fußbodenheizung verteilt die Wärme gleichmäßig, schafft Gemütlichkeit und macht störende Heizkörper überflüssig.

  1. Teil: Parkett: stilvoll, hochwertig und langlebig
  2. Teil: Parkett verlegen: Möglichkeiten
  3. Teil: Parkett oder Laminat: Vor- und Nachteile
  4. Teil: Parkettarten: natürlich schön
  5. Teil: Parkett und Fußbodenheizung
  6. Teil: Parkett abschleifen: aus alt mach neu

In Verbindung mit einem hochwertigen Parkettboden genießen die Bewohner einen luxuriösen Wohnkomfort. Damit die Kombination harmoniert, sind bei der Bodenbeschaffenheit, der Parkettauswahl und dem Verlegen einige Aspekte zu beachten.

Voraussetzungen für die Kombination von Parkett und Fußbodenheizung

Ob das Verlegen von Parkett und einer Fußbodenheizung in einem Raum möglich ist, hängt als Erstes vom Untergrund ab: Heizestrich ist der geeignete Fußbodenaufbau. Heizestrich beinhaltet innerhalb oder unterhalb der mineralischen Schicht Heizelemente. Damit erfüllt der Estrich die Funktion eines Heizkörpers und erwärmt den Raum. Als Heizelemente haben sich in Verbindung mit Parkett Kupferrohre bewährt. Sind diese Grundvoraussetzungen erfüllt, stellt sich die Frage nach der richtigen Parkettwahl.

Parkett und Fußbodenheizung – welches Parkett ist geeignet?

Damit die Fußbodenheizung ihre Wirkung voll entfalten kann, muss das Parkett die Wärme sehr gut transportieren können. Bei Einsatz einer Fußbodenheizung ändert sich die Temperatur ständig – das Parkett muss diesen Schwankungen standhalten und sich nicht übermäßig ausdehnen oder zusammenziehen. Bei fachgerechter Verlegung sind heimische Holzarten wie Nussbaum, Kirsche oder Eiche geeignet, ebenso die meisten Exotenhölzer. Ahorn und Buche hingegen sind ungeeignet, da diese Holzarten stark quellen und schwinden. Helle Hölzer gelten als weniger geeignet, dunkle Hölzer sind zu bevorzugen. Die maximale Bodendicke sollte 22 Millimeter nicht überschreiten. Unabhängig von der gewünschten Parkettart ist die Wahl von Ausführungen mit geringer Breite empfohlen. Mosaikparkett in acht Millimetern ist beispielsweise sehr gut geeignet, ebenso die Hochkantlamelle mit zehn Millimetern.

Weiteres Kriterium – die Veredelung

Das Parkett muss „atmen“ können, damit die Kombination von Parkett und Fußbodenheizung gelingt. Die Poren des Holzes sind offenzuhalten, sodass Feuchtigkeit gut aufgenommen und wieder abgegeben werden kann. Versiegeltes Parkett ist daher nicht ideal, stattdessen ist die Veredelung mit aushärtenden Ölen zu bevorzugen. Eher ungeeignet sind Hartwachsöle.

Keine Auswahl bei der Verlegeart

Ob schwimmend verlegter oder vollflächig verklebter Parkettboden – die Kombination von Parkett und Fußbodenheizung lässt für eine ideale Lösung nur eine Variante zu: der vollflächig verklebte Parkettboden. Der Grund: Die Wärme soll weitergeleitet und nicht isoliert werden. Luft ist ein hervorragender Isolator und bei dem schwimmend verlegten Parkettboden ist zwischen Parkett und Untergrund eine Luftschicht, bei Verwendung einer Trittschalldämmung sind es sogar zwei. Zwar bewerben die Hersteller teilweise Ihre schwimmend zu verlegenden Parkettböden als geeignet und die Verwendung ist durchaus möglich – zugleich ist diese Kombination jedoch reine Energieverschwendung. Vollflächig verklebtes Parkett ist mit der Fußbodenheizung am besten kompatibel.

Parkett verlegen: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir auf unserer Themenseite rund um die Arbeit mit Parkett!

Parkett und Fußbodenheizung: der Wärmedurchlasswiderstand

Der Wärmedurchlasswiderstand definiert die Wärmeabgabe des Parkettbodens. Die Holzdichte spielt für die Wärmeleitfähigkeit die entscheidende Rolle. Der Wärmedurchlasswiderstand sollte nicht größer als 0,15 m²/kW sein, andernfalls ist die Energieeffizienz zu gering. Die Leitfähigkeit von Hartholz ist um ein Drittel höher als von Weichholz. Je dichter und dünner das verwendete Material, desto besser ist die Wärmeleitfähigkeit.

Die Art der Fußbodenheizung

Die Warmwasser-Fußbodenheizung ist in Verbindung mit Parkett gut geeignet. Dabei ist darauf zu achten, dass die Oberflächentemperatur des Parketts 26°C nicht überschreitet. Die Kombination von Parkett und einer Elektro-Fußbodenheizung ist ungeeignet. Mit einer Elektro-Fußbodenheizung ist gemäßigtes Auf- und Abheizen nicht möglich, die Schwankungen der Temperatur sind zu schnell und zu hoch. Irreparable Schäden des Parkettbodens sind die Folge.

Die Möglichkeit, Parkett mehrmals abzuschleifen und neu zu versiegeln macht den Bodenbelag extrem langlebig. Zudem ist durch Einfärben eine optische Anpassung bei Renovierungsarbeiten durchführbar. Der letzte Teil gibt wichtige Informationen zu den beiden Bereichen.

Teil 6: Parkett abschleifen: aus alt mach neu

Preisradar Logo

Elektroinstallation: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir im Preisradar rund um das Thema Elektroinstallation.

Tags: Parkett
Gewerke:Parkettleger

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen

Wir verwenden Cookies, um unsere MyHammer Dienste anzubieten, zu schützen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit unseren Cookie-Richtlinien einverstanden. Weitere Informationen

Ok