Dank des WLAN-Moduls lässt sich dieser Pelletofen mit einem Fingerstreich auf Smartphone oder Tablet auch aus der Ferne bedienen
Ratgeber

Pelletofen: Sparbüchse im Designerkleid

Autor:
Tanja Müller

Wohlige Wärme mit gutem Gewissen erzeugen, das geht ganz einfach – mit Pelletöfen. Komfortabel sind sie noch dazu, lassen sie sich doch via Handy regeln.

Der Brennstoff der Zukunft – Holzpellets – steigt vom Keller oder Heizungsraum in die Wohnzimmer auf. Bekannt und beliebt als Befeuerung von Zentralheizungsanlagen machen die preiswerten Presslinge dem traditionellen Scheit ernsthaft Konkurrenz und setzen zur Eroberung von Kamin- und Kachelöfen an. Neben speziellen Heizeinsätzen bringen immer mehr Hersteller Pelletöfen auf den Markt, die den Designvergleich mit ihren mit Stückholz befeuerten Kollegen nicht mehr scheuen müssen.

Umweltschonend und sparsam

In Zeiten schwindender Ressourcen und wachsender Umweltbelastung gewinnt die Zukunftswärme schließlich immer mehr Liebhaber, zumal sie unabhängig von steigenden Öl- und Gaspreisen macht. Wer ökologisch und ökonomisch heizen will, wählt Pellets. Der mit hohem Druck in Form gepresste, natürliche Holzabfall zeichnet sich durch eine extrem geringe Restfeuchte aus, besitzt also eine hohe Energiedichte. Sprich: Ein Kilogramm der kleinen Presslinge kann es mit dem Heizwert von einem halben Liter Heizöl aufnehmen – bei deutlich geringeren Kosten und CO²-neutraler Verbrennung.

Komfort dank Hightech

Mit den Pelletöfen zieht Hightech in das archaische Thema Feuerstelle. Mikroprozessoren steuern die Geräte. Die Pellets, die über eine Förderschnecke im Ofen in den Brennraum gelangen, werden automatisch gezündet. Via Thermostat kann die Raumtemperatur geregelt werden, ganz komfortabel mit der Fernbedienung vom Sessel oder auch vom Handy aus – damit es auch kuschelig warm ist, wenn man einmal früher Feierabend macht. Ob per Mobiltelefon, Zeitsteuerung oder Tastendruck, der Pelletofen sorgt zur rechten Zeit für zusätzliche Wärme. Die intelligente Steuerungstechnik garantiert jederzeit einen sparsamen und damit umweltfreundlichen Verbrauch. Das spart bis zu 30 Prozent der Heizkosten.

Luft oder Wasser

Wie bei ihren Kollegen, die mit Scheitholz gefüttert werden wollen, gibt es auch bei den Pelletöfen zwei Varianten – die luft- und die wasserführende. Erstere beheizt nur den Raum. Gerade in der Übergangszeit kann dank ihr die Zentralheizung ausgeschaltet bleiben. Selbst wenn diese tagsüber auf Sparflamme läuft, bringt das Kaminfeuer zum Feierabend ruckzuck wohlige Wärme ins Wohnzimmer. Noch ökonomischer ist die zweite Variante: Ausgestattet mit einem Wasser-Wärmetauscher erhitzt sie zusätzlich Wasser, das in einen Pufferspeicher eingespeist wird. Damit kann das ganze Haus beheizt oder Warmwasser bereitet werden.

Tags:
Gewerke:Ofen- und Luftheizungsbauer

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