Photovoltaik
Ratgeber

Photovoltaik: sonnige Aussichten auf kostengünstigen Strom

Autor:
Redaktion

Immer mehr Haushalte versorgen sich selbst mit einer Photovoltaik-Anlage. Das entlastet die Stromrechnung und verbessert die CO2-Bilanz.

Die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom ist eine faszinierende Möglichkeit. Wer gegenüber der Solartechnik skeptisch ist, kann Photovoltaik (PV) ganz einfach kennenlernen: Ein Postkarten-großes PV-Set mit Ladeelektronik, Akku und LED-Leuchte für etwa 20 Euro im Baumarkt genügt. Einfach mit Klebeband an einer nach Süden ausgerichteten Fensterscheibe befestigen. Das reicht aus, um nach einem sonnenreichen Tag einen Teil der Wohnung die ganze Nacht zu beleuchten.

Photovoltaik – die Steckdose zur Sonne

Eine Photovoltaik-Anlage wandelt Licht direkt in Gleichstrom um. So entfallen aufwendige und störanfällige Zwischenstufen der Energieumwandlung, wie sie bisher erforderlich waren. PV-Strom steht aber nur dann zur Verfügung, wenn die Sonne scheint und es hell genug ist. Darum ist für eine zuverlässige Stromversorgung zusätzlich ein geeignetes Speichersystem unverzichtbar. Bei einer Einspeisung ins öffentliche Stromnetz dient dieses quasi als Großspeicher.

Sonnenschein ist gratis. Mit einer PV-Anlage entstehen also weder Kosten für Brennstoffe, wie beispielsweise Holz, Öl, Gas, noch klimaschädliche CO2-Abgase. Ein weiterer Vorteil ist die unbegrenzte Verfügbarkeit der Sonnenenergie. Dagegen steht die Endlichkeit fossiler Brennstoffe fest. Streit gibt es nur um das genaue Auslaufdatum.

Optimaler Standort erhöht den Wirkungsgrad

Rechnet man also die tatsächlichen Gesamtkosten und den Gesamtwirkungsgrad der fossilen Energie-Kette zusammen, dann ist der zunächst gering erscheinende PV-Wirkungsgrad von nur etwa fünf bis 30 Prozent durchaus noch attraktiv genug. Allerdings haben die nur wenig beeinflussbaren Umfeldbedingungen einer PV-Anlage erhebliche Folgen auf ihren Wirkungsgrad. Und die Technologie macht außerdem ständig Fortschritte in der Entwicklung.

Die geografischen Standortbedingungen müssen als gegeben hingenommen werden. Ob also die PV-Anlage in einer sonnenreichen oder -armen Gegend steht. Andere Einflüsse lassen sich steuern: Die Verschattung durch Bäume und Gebäude oder die Panel-Ausrichtung zur Sonne. Auch eine gründliche Reinigung im Sommer macht sich bei der Stromerzeugung bemerkbar. Natürlich muss eine Photovoltaik-Anlage im Winter auch von Schnee befreit werden.

Tags: SolaranlageDacherneuerbare Energien
Gewerke:DachdeckerElektrotechniker

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