Beliebt und vielseitig: Die Küche in L-Form bietet immer einem Esstisch Raum und macht sich auch in offenen Grundrissen gut
Ratgeber

Planspiele für die Küche

Autor:
Tanja Müller

Für jede Küche die richtige Form. Das Platzangebot bestimmt zumeist den Küchenschnitt. Wir verraten die wichtigsten Planungstipps.

Wer sich den Traum einer neuen Küche erfüllen möchte, der sollte sich schon im Vorfeld mit Karopapier, Maßstab und Bleistift damit auseinandersetzen. Schließlich empfiehlt es sich, gut vorbereitet ins Küchenstudio zu gehen. Denn Küchen wollen wohl geplant sein, will man darin Freude am Kochen haben.

Der Grundriss gibt nicht selten die Form der Küche vor. Wer über opulenten Platz verfügt, hat dementsprechend größere Planungsfreiheit. Gleich ob n I- oder U-Küche, für alle gilt: Arbeitswege zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank so kurz wie möglich halten. Für das Küchen-Alphabet muss keiner die Schulbank drücken: Hinter den Buchstaben der Planer stecken längst bewährte Standards für jeden Grundriss.

Das steckt hinter den Buchstaben der Planer

Die einzeilige Küche ist das Minimum: Auf wenigstens drei laufenden Metern lassen sich die wichtigsten Geräte und genug Arbeitsfläche platzieren. Als Platzwunder hingegen gilt die zweizeilige Küche: Auf wenig Raum wird hier viel verstaut. Zwischen den Arbeitsflächen muss mindestens 1,20 Meter Bewegungsfreiheit bleiben.

Die G-Küche kommt mit Raumteiler daher und ist optimal für offene Küchen: Hier trennt eine Halbinsel oder ein Tresen den Kochbereich optisch vom Essbereich oder dem Wohnzimmer. Das I steht für die Insellösung. Ein Koch- oder Arbeitsblock in der Mitte bietet kurze Wege, von allen Seiten erreichbare Abstellflächen und Platz zum Werkeln für mehrere Köche.

Zu den beliebtesten Varianten zählt die L-Küche. Sie geht über Eck, nutzt den Raum optimal aus und lässt dabei noch Platz für einen Esstisch. Die U-Küche gilt als ideal für große Räume und Wohnküchen. Sie wartet mit üppigen und gut erreichbaren Stau- und Arbeitsflächen auf.

Faustregeln für eine Küche mit Komfort

Sind Einrichtung und Arbeitsgerät optimal auf die Bewegungsabläufe zugeschnitten, dann macht das Brutzeln Spaß. Das lässt sich auch in der kleinsten Küche arrangieren, befolgt der Küchenkäufer ein paar Faustregeln. Für eine bequeme Speisenzubereitung werden die Flächen links und rechts vom Herd besser großzügig dimensioniert. Am Herd griffbereite Laden lassen sich für Gewürze, Öle, Kochgeschirr und vielleicht sogar Lieblingsnahrungsmittel wie Nudeln oder Reis nutzen.

Das Kochfeld fordert 65 Zentimeter Freiraum bis zur Dunstabzugshaube (Gasherde brauchen 90 Zentimeter Luft). Wer die Arbeitsplatte nur zehn Zentimeter tiefer als den Standard von 60 Zentimeter plant, gewinnt mehr Kopffreiheit sowie Platz zum Vorbereiten und für Gerätschaften wie Kaffeemaschine, Toaster oder Saftpresse. Der Raum zwischen Unter- und Oberschrank beträgt wenigstens 50 Zentimeter, besser 65 Zentimeter.

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