Kleine Risse im Außenputz muss man sofort verschließen
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Putz bröckelt ab - die besten Gegenmaßnahmen

Autor:
Redaktion

Wenn der Putz abbröckelt, sind schnelle und gezielte Maßnahmen erforderlich. Besonders wenn es um die Fassade des Hauses geht, drohen Gebäudeschäden.

Kleine Schäden im Außenputz sofort beheben

Putz und Farbe an der Außenseite eines Hauses dienen als Schutz, um das Mauerwerk vor Feuchtigkeit zu bewahren. Minimale Bewegungen des Hauses oder mechanische Beschädigungen können zu Rissen oder kleinen Löchern im Außenputz führen. Damit dies keine negativen Folgen für die Wände hat, müssen diese Stellen schnellstmöglich mit Spachtel oder Farbe verschlossen werden. Bei größeren Schäden am Außenputz kann dies nur eine Notmaßnahme sein, er muss komplett fachgerecht erneuert werden. Wer dafür sorgt, dass die Außenseite wasserdicht ist, verhindert ein Abbröckeln des Putzes an der Innenseite der Wände.

Ursachen für die Schäden erkennen und beseitigen

Putz bröckelt nie ohne Grund ab. Irgendwo dringt Feuchtigkeit ein und zerstört ihn. Auch Anschlüsse von Fensterbänken kommen als Ursache infrage. Schäden an der Innenseite von Außenwänden können an einem schadhaften Außenputz liegen, bei Innenwänden sind es meist undichte Wasser- oder Abwasserleitungen. Falls eine komplette Reparatur nicht möglich ist, muss zumindest notdürftig abgedichtet werden. So lange Wasser durch die Wand dringt, wird der Putz weiter abplatzen. Manchmal genügt es schon, wenn die Ursachen beseitigt werden.

Nur an einer trockenen Wand bröckelt nichts ab

Auch wenn bei der Ursachenforschung der zerfallende Putz nicht komplett entfernt werden muss, sollte man ihn so schnell wie möglich komplett entfernen. Er muss ohnehin erneuert werden. Je schneller der schadhafte Putz beseitigt wird, umso besser. Nur so kann das in der Wand befindliche Wasser verdunsten. Zusätzlich sollten großflächig die Tapeten entfernt werden. Bei massiven Feuchtigkeitsschäden muss ein professionelles Unternehmen die Wände mit einem Gebläse trocknen.

Ausbessern der schadhaften Stellen

Man muss nicht den gesamten Putz erneuern. Es genügt meist, wenn die befallenen Stellen neu verputzt werden. Wenn der Putz im angrenzenden Bereich sandet, aber stabil ist, genügt es, ihn mit einem Verfestiger zu behandeln. Im Bereich der Schadstellen muss man neu verputzen, hierfür ist spezieller Sanierputz oder Reparaturputz geeignet. Diese Produkte nehmen noch in den Wänden befindliches Restwasser auf.

Verschönernde Maßnahmen auf repariertem Putz

Das Mauerwerk trocknet sehr langsam. Damit der Putz die Feuchtigkeit abgeben kann, ist es wichtig, nur mit Tapeten zu tapezieren, die diffusionsoffen sind. Auch ein Anstrich mit einer entsprechenden Farbe ist möglich. Wer den sanierten Putz mit dichten Medien versiegelt, riskiert, dass er bald wieder abbröckelt.

Tags: Fassade
Gewerke:BautentrocknungsgewerbeStuckateure

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