Ein Trick macht es leicht, einen Hang mit Gras zu begrünen
Schritt für Schritt

Rasen am Hang aussäen - so geht's Schritt für Schritt

Autor:
Redaktion

Rasen an einem Hang ist in der Pflege problematisch. Wer eine abfallende Fläche begrünen möchte, sollte einiges beachten.

1. Planung der Bepflanzung am Hang

Ein steiler Hang ist schwer zu pflegen. Lediglich spezielle Rasenmäher schaffen es, Hänge mit einer Steigung von mehr als 40 Grad zu mähen. Soll der Rasen auf einem Gelände mit mehr als 30 Grad Gefälle wachsen, ist eine Terrassierung des Hangs sinnvoll. Ein Wechsel von nahezu waagerechten Rasenflächen und senkrechten Stützmauern erleichtert später die Pflege.

2. Den alten Bewuchs entfernen

Sobald die Fläche von Unkraut befreit ist, besteht die Gefahr, dass der Hang ins Rutschen gerät. Bei steilen Böschungen ist es daher sinnvoll das Unkraut nicht auszureißen, sondern nur knapp über dem Boden abzumähen. Seine Wurzeln sind während der Rasenanlage eine provisorische Hangbefestigung. 

3. Unkraut verhindern

Ein Rasenvlies verhindert, dass später die unerwünschten Pflanzen durch den Rasen wachsen. Das Auslegen erfolgt von unten nach oben. Mit Holzstäben lässt sich das Vlies gut am Hang anbringen. Diese verrotten später und stören nicht wie etwa Metallbügel.

4. Die Aussaat des Rasens vorbereiten

Damit der Rasensamen aufgeht, ist es wichtig, das Vlies mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht Erde abzudecken. Diese haftet besser, wenn das Vlies zuvor mit Wasser durchtränkt wird. Eine Rasenwalze funktioniert am Hang nicht, daher ist die Erde mit einem Brett anzupressen.

5. Geeignetes Saatgut auswählen

Um den Hang schnell durch einen dichten Wurzelfilz zu verfestigen, ist eine rasch keimende Rasenmischung nötig. Im Handel gibt es spezielle Böschungsmischungen. Diese bestehen aus den Sorten Festuca arundinacea, Festuca rubra rubra, Lolium perenne und Poa pratensis. Gute Samenhandlungen mischen auf  Wunsch aus diesen Samenarten das richtige  Saatgut, sofern sie keine fertige Mischung auf Lager haben. Eine Alternative ist das Auslegen von Rollrasen.

6. Vor dem Säen gründlich wässern

Wasser fließt den Hang hinunter, daher ist ein gründliches aber langsames Gießen mit einem feinen Nebel oder einer Brause wichtig. Das Wasser muss ins Erdreich eindringen und soll möglichst nicht die Erde den Hang herunterspülen. Ist der Boden nass, erfolgt die Aussaat und das Andrücken des Saatguts mit einem Brett.

7. Gießen nach der Aussaat

Die genannten Samenmischungen bilden rasch feine Wurzeln, die nach zwei bis drei Tagen verhindern, dass die Samenkörner beim Gießen aus dem Erdreich rollen. Trotzdem ist es wichtig, den Boden täglich vorsichtig zu befeuchten. Achtung: Ein scharfer Wasserstrahl wühlt den Boden auf und reißt das junge Gras aus der Erde. 

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Tags: Rasen
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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