Die Moosentfernung vom Rasen kann mechanisch oder chemisch erfolgen
Ratgeber

Rasen - so gelingt die Moosentfernung

Autor:
Redaktion

Auf dem Rasen ist die Moosentfernung kein Problem. Mit der richtigen Vorgehensweise wird ein hervorragendes Ergebnis erzielt.

Moos siedelt sich vorwiegend auf schattigen und feuchten Böden an. Im Rasen wirkt es störend. Wird nicht rechtzeitig eine Moosentfernung vorgenommen, ist bald die komplette Fläche besiedelt. Es ist nicht schwer, das Moos zu beseitigen.

Die Moosentfernung mit chemischen Mitteln

Die einfachste Möglichkeit, Moos vom Rasen zu entfernen, ist das Ausbringen von Eisendünger. Bei diesem Mittel handelt es sich um Eisen-II-Sulfat. Es ist ein hervorragender Moosvernichter. Der Eisendünger wird im März auf die Rasenfläche gestreut. Schon nach wenigen Tagen stirbt das Moos ab. Es lässt sich leicht mit einem Rechen von der Fläche entfernen.

Diese Methode der Moosentfernung ist nicht unumstritten. Insbesondere beim Ausbringen des Düngers sind die Benutzung von Schutzkleidung und das Tragen einer Schutzbrille erforderlich. Sobald das Eisen-II-Sulfat mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, wird Schwefelsäure freigesetzt. Diese schadet den Augen und der Haut. Ein weiteres Problem ist, dass das bekämpfte Moos mit Schwermetallen belastet ist. Es darf nicht in den Biomüll geschüttet werden. Offiziell handelt es sich um Sondermüll. Deshalb ist eine Entsorgung nur bei den örtlichen Annahmestellen möglich. Auf der Rasenfläche richtet der Eisendünger jedoch keine weiteren Schäden an.

Eine Alternative zum Eisendünger ist die Nutzung von Asche. Jeder, der einen Kamin, einen Holzofen oder einen Holzkohlegrill besitzt, muss ohnehin die Asche entsorgen. Diese kann auf die vom Moos bedeckten Bereiche ausgestreut werden. Bei trockenem Wetter ist eine Wässerung erforderlich. Diese Methode ist nicht so effektiv wie die Behandlung mit Eisendünger, aber dafür unbedenklich für die Gesundheit und die Umwelt.

Das Moos mechanisch vom Rasen entfernen

Wesentlich umweltschonender ist die Moosentfernung vom Rasen mit mechanischen Mitteln. Zur Bearbeitung kleinerer Flächen sind einfache Vertikutierer gut geeignet. Sie ähneln einem Rechen, sind jedoch mit scharfen Zinken ausgestattet. Für größere Flächen eignen sich motorbetriebene Vertikutierer besser.

Damit diese Maßnahme erfolgreich ist, muss der richtige Zeitpunkt zum Vertikutieren gewählt werden. Viele Hobbygärtner führen diese Arbeit schon im März vor dem Beginn der Vegetationsperiode durch. Sehr viel effektiver ist es, nach dem ersten Rasenschnitt mit dem Vertikutieren zu beginnen. Zu der Zeit findet bereits ein reges Wachstum der Grashalme statt. Dadurch werden die Lücken, die durch das Vertikutieren entstehen, schnell geschlossen. Wichtig ist, dass der abgelöste Rasenfilz und das Moos von der Rasenfläche entfernt werden.

Die erneute Ansiedelung von Moos verhindern

Moos siedelt sich nur dort an, wo der Boden feucht ist. Das ist häufig in unmittelbarer Nähe zu größeren Büschen oder Sträuchern der Fall. Werden diese etwas gestutzt, sodass mehr Sonnenlicht auf die Rasenfläche gelangt, siedelt sich Moos nicht mehr an. Das liegt daran, dass der Boden schneller abtrocknet, wenn er nicht permanent beschattet wird.

Tags: Rasen
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