Für einen schönen grünen Teppich ist Rasenpflege das ganze Jahr über notwendig
Schritt für Schritt

Rasen wieder fit machen

Autor:
Redaktion

Um den Rasen für den Sommer wieder fit zu machen, beginnt die Pflege im Frühjahr. Aber auch im Sommer und Herbst braucht das Grün ein Pflegeprogramm.

1. Der Rasen nach den Wintertagen

Die meisten Rasenflächen sehen nach dem Winter mitgenommen aus - typische Anzeichen sind ein dünner Wuchs und kaputte Grashalme. Denn zu viel Wasser, Schnee und Eis machen der Grünfläche zu schaffen. Doch das wahre Ausmaß an Schäden ist oftmals erst im Frühjahr zu sehen. Das Gras ist platt gedrückt oder geknickt, weist kahle Stellen auf und hat seine frische grüne Farbe verloren. 

2. Pflegemaßnahmen im Frühling

Um den Rasen fit zu bekommen, gilt es zunächst das Laub und andere Überreste mit dem Rechen zu entfernen. Auch die Hinterlassenschaften fleißiger Maulwürfe sind zu entsorgen, die Haufen abzutragen und die Gänge festzutreten. Erst jetzt kann gemäht werden, wobei der erste Schnitt nicht zu kurz ausfallen darf - optimal sind rund vier Zentimeter. Denn Fehler beim ersten Frühlingsschnitt hinterlassen ihre Spuren, die sich so schnell nicht wieder gut machen lassen.

3. Kleine Reparaturen als Soforthilfe

Der März ist ein guter Zeitpunkt, die Grünfläche zu durchlüften und von Rasenfilz und Moos zu befreien. Das Vertikutieren entfernt Unkräuter und Moose und lockert gleichzeitig den Boden auf. Dadurch bekommen die Grashalme mehr Wasser und durch die Belüftung erholen sie sich schnell. Sind durch die Maßnahme kahle Flächen entstanden, lassen sich diese durch eine Neusaat ausbessern. 

4. Neuen Mooswuchs durch Kalken vorbeugen

Sind die neuen Grashalme gewachsen, ist die gesamte Fläche zu kalken. Dies reguliert den ph-Wert der Erde, sodass sich der Rasen gegen Moos und Unkraut durchsetzten kann. Denn diese bevorzugen saure Erde und der Kalk beugt neuem Mooswuchs vor. Nach dem Kalken braucht das Grün eine kurze Pause, bevor der Hobbygärtner weitere Pflegemaßnahmen vornimmt.

5. Dünger für sattes Grün

Hat sich der Kalk aufgelöst, liefert ein Rasendünger die Nährstoffe, welche der Rasen nach dem Winter braucht. So kann er gut wachsen und sich gegen Unkraut und Moos zur Wehr setzen. Die beste Zeit zum Düngen ist ein bedeckter, regnerischer Tag. Mit dem Regen sickert das Düngemittel schneller ins Erdreich und versorgt die Fläche optimal mit Nährstoffen.

6. Die richtige Sommerpflege

Zum Sommeranfang empfiehlt es sich den Rasen einmal wöchentlich zu mähen, da die Gräser jetzt schnell wachsen. Auch bei der Sommerpflege ist zu beachten das frische Grün auf vier bis fünf Zentimeter zu kürzen. Sonst verdunstet das Wasser schneller und der Boden trocknet zu stark aus.

Des Weiteren führt eine zu kurz geschorene Grünfläche zum erneuten Wachstum von Unkräutern. Ebenso ist die Schärfe der Messer im Rasenmäher ein entscheidendes Kriterium. Sind diese zu stumpf, kann sich ein grauer Schleier über die gesamte Fläche legen.

8. Nicht zu großzügig gießen

Viele Gärtner meinen es bei großer Hitze zu gut und wässern zu viel. Dabei reicht es aus, zweimal die Woche zu gießen. Doch 20 Millimeter pro Quadratmeter sind ein ausreichender Wert. Es bietet sich an, den Rasensprenger morgens anzustellen, damit der Rasen bis zum Abend abtrocknen kann.

9. Worauf es beim Rasen im Herbst ankommt

Damit die Rasenfläche fit durch den nächsten Winter kommt, braucht er im Herbst nochmals eine Pflege. Fällt das Laub, ist es wichtig, dieses regelmäßig abzuharken, damit der Rasen ausreichend Helligkeit bekommt und atmen kann. Denn wenn es liegen bleibt, kann sich sogenannter Schneeschimmel darunter bilden. Die Pilzerkrankung gedeiht mit Vorliebe unter nassem Laub und macht sich durch braune Flecken bemerkbar. 

10. Das letzte Mal mähen

Oft ist es Ende Oktober/Anfang November schon so kühl, dass die Rasengräser kaum noch wachsen. Deswegen ist es ratsam, beim letzten Mähvorgang nicht tiefer als fünf Zentimeter abzuschneiden. In Schattenlagen darf es länger bleiben. Längere Rasenhalme nutzen das spärliche Tageslicht besser aus und behaupten sich dadurch eher gegen Mooswuchs. 

11. Mit Kalium fit ins nächste Jahr

In der kalten Jahreszeit verändert sich der Düngerbedarf eines Rasens. Gartenexperten empfehlen, den Rasen mit einem speziellen stickstoffarmen, aber dafür kaliumhaltigen Herbstdünger zu bestreuen. Auch dies minimiert die Gefahr schadhafter Stellen und reduziert eventuelle Frostschäden. So bleibt der grüne Teppich mit wenig Engagement das ganze Jahr fit.

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Tags: RasenRasenpflege
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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