Das Düngen im Frühjahr verhilft dem Gras zu einem guten Start
Ratgeber

Rasendüngung im Frühjahr

Autor:
Redaktion

Im Frühjahr ist die optimale Zeit für die Rasendüngung. Aber Vorsicht: Viele Hobbygärtner sind zu großzügig mit den Düngergaben und schaden dem Rasen.

Die Rasendüngung vorbereiten

Rasen besteht aus einer Mischung verschiedener Gräser. Einige wachsen bei geringen Temperaturen, andere erst dann, wenn es wieder wärmer ist. Ein scheckig wirkender Rasen ist nach dem Winter normal und kein Zeichen von Nährstoffmangel. Also nicht in Panik geraten.

Ab März beginnt das Gras zu wachsen und braucht dafür Ruhe. Weder Mähen noch Vertikutieren ist in dieser Phase sinnvoll. Nachteilig ist Laub auf dem Rasen oder wenn die Gräser im Winter unter einer dicken Schneelast lagen. Abkehren mit einem Laub- oder einem Straßenbesen befreit den Rasen von der Blätterlast.

Dabei lockern sich durch den Schnee verklebte Gräser. Diese Vorbereitung ist vor der Rasendüngung wichtig. Alle anderen Maßnahmen schaden dem Rasen.

Düngen im Frühjahr

Blieb der Rasenschnitt im vergangenen Jahr nach dem Mähen auf dem Rasen, ist ein Düngen im Frühjahr meist überflüssig. Gleiches gilt, wenn der Rasen spät im Herbst Dünger bekam. Unkraut wie Löwenzahn, Klee und Moos ist ein Zeichen, dass es an Nährstoffen mangelt.

Moos zeigt einen sauren Boden an, Klee einen basischen. Ein pH-Test ist vor der Düngergabe sinnvoll. Ab einem ph-Wert von 6,9 ist der Boden alkalisch, Kalken ist hier überflüssig.

Bei einem niedrigeren Wert ist eine Zugabe von Kalk zum Dünger sinnvoll. Zeigt der Rasen keine Anzeichen eines Mangels, ist eine Bodenanalyse hilfreich, um die richtige Dosis Düngemittel zu bestimmen.

Der Deutsche Rasengesellschaft (DRG) e.V. empfiehlt, ab Ende Februar bis Anfang März 30 Gramm je Quadratmeter stickstoffbetonten Langzeitdünger für Rasen aufzustreuen. Der richtige Zeitpunkt des Düngens ergibt sich aus der Summe der Tagestemperaturen seit dem ersten Januar eines Jahres. Übersteigt die Summe 150, ist der Zeitpunkt zum Düngen erreicht. Sofern es nicht regnet, ist anschließend ein gründliches Wässern nötig.

Einen guten Start ins neue Wachstumsjahr verschaffen

Das erste Rasenmähen des Jahres erfolgt zehn Tage nach Ausbringen des Frühjahrsdüngers. Die Schnitthöhe beträgt 40 Millimeter. Der Schnitt bringt die Rasenfläche im Frühjahr auf eine einheitliche Höhe. 

Vertikutieren gehört nicht zur regelmäßigen Rasenpflege. Die Maßnahme erfolgt 14 Tage nach der Rasendüngung, sofern sich eine Filzschicht oder Moos von mehr als fünf Millimeter Dicke gebildet hat. Dies lässt sich an einem kleinen Stück ausgestochenem Rasen überprüfen.

Dünnere Schichten bauen sich von alleine ab. Dieser Abbau ist für den Rasen schonender als der Einsatz des Vertikutierers. Das Vertikutiergut gehört auf den Kompost, es bleibt nie auf dem Rasen liegen. Wichtig: direkt nach dem Vertikutieren mähen, um eine einheitliche Länge des Grases herzustellen.

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Tags: Rasen
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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